Am Sonntag beginnt das neue Tennisjahr
publiziert: Samstag, 30. Dez 2006 / 00:01 Uhr

Vier Wochen nach dem Daviscup-Finalsieg von Russland (gegen Argentinien) beginnt am Sonntag und damit noch im alten Jahr bereits die neue Tennis-Saison. Roger Federer, Martina Hingis und Patty Schnyder werden auf der globalen Bühne einmal mehr in Hauptrollen erwartet.

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Schon in gut zwei Wochen (ab 15. Januar) steht in Melbourne mit dem Australian Open der erste Höhepunkt an. Während bei den Männern in der kommenden Woche bei den Turnieren in Doha, Chennai und Adelaide schon elf Spieler aus den Top-20 an den Start gehen, beginnt es bei den Frauen gemächlicher: Martina Hingis ist an der Gold Coast topgesetzt, daneben findet in Auckland ein zweites kleines Turnier statt.

Bei den Männern in Adelaide wird übrigens erstmals das Round-Robin-System getestet, das heuer vereinzelt zur Anwendung kommt.

Federer: geänderte Vorbereitung

Erstmals seit 2003 wird Roger Federer wieder ohne wettkampfmässige Vorbereitung ins Australian Open in Melbourne steigen, wo er einen von drei Major-Titeln zu verteidigen hat. Im Gegensatz zu den beiden letzten Jahren verzichtet die unbestrittene Weltnummer 1 auf den Start in Doha. Im Scheichtum hatte Federer in den beiden letzten Jahren gewonnen.

Stattdessen startet er eine Woche später mit dem Einladungsturnier «Kooyong Classic» in Melbourne, wo auch Andy Roddick, Ivan Ljubicic, David Nalbandian und Marat Safin gemeldet sind und das jedem Spieler drei Partien beschert.

Zumindest am Jahresanfang steht Federer auch rankingmässig allein auf weiter Flur. Sein Vorsprung auf Rafael Nadal beträgt nach seinem fast unübertreffbaren letzten Jahr 3900 Punkte oder den Gegenwert von praktisch vier Major-Titeln. Allerdings steht er nach den 12 Turniersiegen und einer Matchbilanz von 92:5 auch praktisch das ganze Jahr unter grossem Druck: Allein bis und mit Key Biscayne hat er 2460 Punkte zu verteidigen.

Hingis: volles Programm

Im Gegensatz zu Federer hat Martina Hingis (WTA 7) im Optimalfall schon gegen zehn Partien in den Beinen, wenn sie im Melbourne Park antritt, wo sie im Januar 2006 bei ihrem ersten Major-Turnier seit fünf Jahren den Viertelfinal erreichte. Die Trübbacherin beginnt erneut an der Gold Coast, wo sie im Vorjahr ihr Comeback mit einer Halbfinal-Qualifikation lancierte. Zu ihren Hauptkonkurrentinnen werden Dinara Safina, Ana Ivanovic und Maria Kirilenko zählen.

Eine Woche später spielt Hingis in Sydney, wo sie im Januar deutlich an Justine Henin-Hardenne scheiterte. Hingis hat seit dem Masters in Madrid keine grosse Pause mehr eingelegt, um ihre gute Form nicht zu verlieren. Sie hat keine konkreten Zielsetzungen formuliert: «Ich will mich einfach weiter verbessern.»

Schnyder: Exhibition statt Gold Coast

Erstmals nach zehn Jahren verzichtet Patty Schnyder (WTA 9) auf den Start bei einem ihrer Lieblingsturniere an der Gold Coast. Sie will sich mit einer Exhibition in Hongkong und dem Start in der Olympiastadt von 2000 in Wettkampfform bringen.

Sie hat in Melbourne aus dem Vorjahr einen Viertelfinal zu verteidigen und zusammen mit ihrem Ehemann Rainer Hofmann ambitiöse Ziele: Schnyder will erstmals ein Jahr unter den Top 5 beenden.

Wawrinka: Annäherung an die Top 20

Stanislas Wawrinka versucht sein Glück zum dritten Mal in Doha, wo er nach Niederlagen gegen Ivan Ljubicic und Tommy Haas noch auf den ersten Sieg wartet. Der Romand hat sich innert Jahresfrist von Platz 54 auf 30 verbessert, nachdem er im Juli zwischenzeitlich aus den Top 70 gefallen war.

Die Schweizer Nummer 2, auf der im Februar die Hauptverantwortung im Daviscup gegen Spanien lastet, will heuer seinen kontinuierlichen Aufstieg fortsetzen und sich den Top 20 weiter annähern.

(von Marco Keller/Si)

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