American Football: 38. Super Bowl - Patriots vor dem Double
publiziert: Mittwoch, 28. Jan 2004 / 16:03 Uhr

Vor der 38. Super Bowl der National Football League (NFL) in Houston am Sonntagnachmittag Lokalzeit sind die Rollen klar verteilt: Die New England Patriots steigen als klare Favoriten ins Duell mit den Carolina Panthers um die wichtigste Sporttrophäe Nordamerikas.

Wird Tom Brady von den New England Patriots wieder der gefeierte Sieger sein?
Wird Tom Brady von den New England Patriots wieder der gefeierte Sieger sein?
Titelverteidiger New England kann mit 14 Siegen in Folge auf die längste Erfolgsserie seit 1972 verweisen; damals blieben die Miami Dolphins in 17 Partien ungeschlagen.

"14 Siege in Serie sind eine imponierende Statistik, doch sie sind nichts wert, wenn wir das 15. Spiel verlieren. Wir haben unseren Job noch nicht getan", sagte New Englands Quarterback Tom Brady. Die Patriots möchten als siebte NFL-Franchise in die Geschichte eingehen, welche die Super Bowl mindestens dreimal gewinnen konnte.

Der erste Finaleinzug der Carolina Panthers erinnert an den amerikanischen Traum vom Tellerwäscher, der zum Millionär wird. Noch vor zwei Jahren war der 1995 in die NFL aufgenommene Verein der Prügelknabe der Liga.

Mit dem Negativrekord von nur einem Erfolg bei 15 Niederlagen beendete Carolina jene Spielzeit als Lachnummer der Liga. John Fox wurde danach Headcoach und führte das "Loser-Team" behutsam aus dem Tal der Tränen.

Die vergangene Saison schlossen die Panthers mit sieben Siegen und neun Niederlagen ab. Heuer haben sie dank ihrer Abwehrstärke bereits 14 Erfolge (bei nur fünf Niederlagen) gefeiert.

"Wir wurden die gesamte Saison unterschätzt. Am 1. Februar können wir nur gewinnen", betonte der Panthers-Quarterback Jake Delhomme, der 1999 mit der Frankfurt Galaxy in der NFL Europe die vergleichsweise unbedeutende World Bowl gewann.

Die gut 70 000 Super-Bowl-Tickets im Reliant Stadion in Houston fanden innerhalb weniger Minuten zum Preis von 400 bis 600 Dollar ihre Abnehmer.

Rund 3200 Journalisten werden in mehr als 220 Länder vom amerikanischen "Sportheiligtum" berichten. Im Fernsehen sind Live-Sendungen zu sehen, beispielsweise auf ORF 1 ab 23.40 Uhr und bei Premiere.

(tr/Si)

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