Ammann Dritter der Vierschanzentournee
publiziert: Sonntag, 7. Jan 2007 / 17:36 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Jan 2007 / 19:13 Uhr

Erstmals seit 28 Jahren hat ein Schweizer Skispringer die Vierschanzentournee auf dem Podest beendet. Mit seinem 3. Platz in Bischofshofen stieg Simon Ammann neben dem Sieger Anders Jacobsen (No) und dem Zweiten Gregor Schlierenzauer (Ö) aufs Podest.

Erfolgreiche Tournee von Ammann. (Archivbild)
Erfolgreiche Tournee von Ammann. (Archivbild)
Er sei überglücklich, erklärte der Toggenburger, der schon nach dem ersten Durchgang Dritter war und der diese Position im Final behauptete.

Auf das Podest der Tournee hatten es vor dem zweifachen Olympiasieger von Salt Lake City lediglich Walter Steiner in den Wintern 1973/74 und 1976/77 sowie Hansjörg Sumi in der Saison 1978/ 79 geschafft.

Mit seiner Leistung bestätigte Ammann die Fortschritte und die Konstanz, die ihn in diesem Winter auszeichnen.

Pech für Küttel

Bei Andreas Küttel, dem Sieger von Garmisch-Partenkirchen am Neujahrstag, war hingegen nichts von Freude zu verspüren. Der Einsiedler fand in beiden Durchgängen ungünstige Verhältnisse mit Rückenwind vor.

So war an ganz gosse Weiten nicht zu denken. Zwar gelang Küttel im Final eine minime Verbesserung von Position 8 auf den 7. Rang. Aber in der Gesamtwertung fiel der Schwyzer vom 3. auf den 5. Platz zurück.

Spannendes Duell

Um den Tagessieg gab es ein spannendes Duell zwischen den beiden Youngsters Anders Jacobsen und Gregor Schlierenzauer. Nach dem ersten Durchgang wies der Österreicher an seinem 17. Geburtstag 4,6 Zähler Vorsprung auf seinen norwegischen Gegner auf.

Im Final flog Jacobsen auf die Tagesbestweite von 142 m, nur einen Meter unter dem Schanzenrekord. Schlierenzauer hielt dagegen und beanspruchte den Tagessieg mit 2,8 Punkten Vorsprung. Jacobsen war der Gesamtsieg in der Tournee aber nicht mehr zu nehmen. Der 21-Jährige war erst im vergangenen Sommer entdeckt und ins A-Kader aufgenommen worden. Jacobsen hatte in diesem Winter eine der beiden Konkurrenzen in Engelberg gewonnen und bei der Tournee mit seinem Erfolg in Innsbruck die Gesamtführung übernommen.

Vor dem letzten Wettkampf in Bischofshofen wies der Norweger einen derart grossen Vorsprung auf, dass er in Ruhe in den Wettkampf auf einer Schanze gehen konnte, die er erst in den vergangenen Tagen richtig kennengelernt hatte.

Schlussklassement:
1. Schlierenzauer 291,9 (139,5/141). 2. Jacobsen 289,1 (137,5/142). 3. Ammann 275,5 (135/137,5). 4. Dimitri Wassilijew (Russ) 269,1. 5. Thomas Morgenstern (Ö) 262,4 (133/ 132,5). 6. Arthur Pauli (Ö) 254,9 (132/131). 7. Küttel 254,0 (130,5/ 132). 8. Adam Malysz (Pol) 252,4 (129,5/133,5). 9. Kamil Stoch (Pol) 251,3 (126,5/134,5). 10. Michael Uhrmann (De) 248,1 (127/132,5).

11. Janne Ahonen (Fi) 246,3 (128/130,5). 12. Arttu Lappi (Fi) 246,2 (131/128). 13. Tom Hilde (No) 243,1 (127,5/129,5). 14. Martin Koch (Ö) 242,0 (126/131,5). 15. Mario Innauer (Ö) 240,8 (128,5/127,5).

Nicht im Finaldurchgang: 34. Michael Möllinger (Sz) 108,5 (122,5/ K.o.-Niederlage gegen Schneider).

Bemerkung: Guido Landert (Sz) nicht mehr zum Springen in Bischofshofen angetreten.

Tournee-Wertung:
1. Jacobsen 961,9. 2. Schlierenzauer 17,3 Punkte zurück. 3. Ammann 30,0. 4. Morgenstern 45,7. 5. Küttel 51,5. 6. Lappi 53,6. 7. Malysz 55,4. 8. Ahonen 71,2. 9. Uhrmann 109,9. 10. Wassilijew 113,1.

Ferner: 44. Möllinger 641,5. 66. Landert 873,0. -- 68 klassiert.

Weltcup-Stand: (9/24)
1. Jacobsen 621. 2. Schlierenzauer 584. 3. Ammann 538. 4. Küttel 458. 5. Lappi und Malysz, je 330. 7. Morgenstern 328. 8. Ahonen 224.

(bert/Si)

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