Amokfahrt in Zürich - U-Haft für Autolenker beantragt
publiziert: Donnerstag, 1. Mai 2008 / 20:09 Uhr / aktualisiert: Freitag, 2. Mai 2008 / 16:58 Uhr

Zürich - Nach friedlichen 1.-Mai-Kundgebungen in Zürich und Lausanne ist es in beiden Städten zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere Personen wurden verhaftet. In Zürich wurden bei einer Amokfahrt zwei Menschen verletzt, einer davon schwer.

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Für den Autofahrer, der am Rande der 1.-Mai-Krawalle in der Stadt Zürich in die Menschenmenge gefahren ist, hat die Staatsanwaltschaft U-Haft beantragt.

Grund dafür ist Verdunkelungsgefahr, wie die zuständige Staatsanwältin Françoise Stadelmann sagte. Über den Hergang des Unfalls wollte die Staatsanwältin nichts sagen. Die Polizei sei mitten in den Ermittlungen.

Der Zwischenfall hatte sich am Donnerstag um 17 Uhr am Rande der 1.-Mai-Krawalle im Langstrassenquartier ereignet. Der 30-jährige Schweizer fuhr mit seinem Auto in die Menge, erfasste mehrere Personen und flüchtete danach.

Zwei Menschen wurden verletzt, einer davon mittelschwer. Sein Zustand sei stabil, sagte Erich Maag, Sprecher von Schutz & Rettung Zürich. Der Verletzte befinde sich aber immer noch auf der Intensivstation. Den Fahrer verhaftete die Polizei später an seinem Wohnort in einer Agglomerationsgemeinde.

Krawalle in Zürich und Lausanne

An der Zürcher Langstrasse war es gestern zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein.

Auch in Lausanne blieben Ausschreitungen nicht aus: Nach einer friedlichen 1.-Mai-Kundgebung griffen Demonstranten eine Filiale von McDonald's im Stadtzentrum an. Später kam es zu weiteren Scharmützeln zwischen den Chaoten und der Polizei.

In Bern hatten Linksautonome die Kundgebung gestört.

(smw/sda)

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