Beisetzung im Kosovo
Amokläufer lockt über 1000 Leute an Beerdigung
publiziert: Dienstag, 5. Mrz 2013 / 10:04 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Mrz 2013 / 12:50 Uhr
Vergangenen Sonntag Abend wurde der Amokläufer von Menznau in seiner Heimat Kosovo katholisch beerdigt. (Symbolbild)
Vergangenen Sonntag Abend wurde der Amokläufer von Menznau in seiner Heimat Kosovo katholisch beerdigt. (Symbolbild)

St.Gallen - Vergangenen Sonntag Abend wurde der Amokläufer von Menznau in seiner Heimat Kosovo katholisch beerdigt. Nach Angaben des Nachrichtenportals «Blick.ch» waren über 1000 Gäste bei seiner Trauerfeier dabei, alleine 300 Gäste aus der Schweiz sollen anwesend gewesen sein.

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Ganz nach kosovarischer Tradition findet sich die Familie im Elternhaus des Toten ein, um vor offenem Sarg Abschied von ihm zu nehmen. Nach Angaben des Cousins sollen 60 Leute den Sarg zum Friedhof geleitet haben. «Alle haben geweint und «Tschüss V.» gerufen, ein sehr bewegender Moment.»

Blumengestecke und Kränze liegen am Grab des Todesschützen, aber nicht nur für ihn. Es wurden auch Gestecke für seine Opfer vorbereitet, es gab eine Schweigeminute für alle Menschen die der Schütze mit in den Tod gerissen hat.

Geschehnisse schwierig zu verarbeiten

«Für uns ist es nicht leicht zu wissen, dass Viktor für ihren Tod verantwortlich ist», sagt sein Cousin. «Trotzdem wollen wir versuchen, Viktor so in Erinnerung zu behalten, wie wir ihn alle kannten.»

(Tashi Luís Engelhardt/news.ch mit Agenturen)

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