Amoklauf: Fünftes Mädchen gestorben
publiziert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 14:07 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 16:13 Uhr

Washington - Die Zahl der Todesopfer nach einer Schiesserei in einer Dorfschule in den USA steigt weiter. Ein fünftes Mädchen erlag unterdessen seinen Verletzungen, wie US-Medien berichteten.

Präsident George W. Bush will darüber beraten, wie solche Amokläufe in Zukunft verhindert werden können.
Präsident George W. Bush will darüber beraten, wie solche Amokläufe in Zukunft verhindert werden können.
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Am Montag war ein 32-jähriger Mann in eine Schulklasse in Nickel Mines im Bundesstaat Pennsylvania eingedrungen. Dabei hatte er es gezielt auf die Mädchen abgesehen: Er liess alle Jungen gehen, reihte dann die Schülerinnen vor der Tafel auf und schoss auf sie. Das Motiv war möglicherweise Rache.

Die Opfer gehörten zur christlichen Religionsgemeinschaft der Amish, die Waffen und Gewalt strikte ablehnt. Als Reaktion auf die erneute Schiesserei in einer Schule hatte US-Präsident George W. Bush angekündigt, Vertreter aus den Strafverfolgungsbehörden und dem Bildungsbereich an einen Tisch bringen, um Wege zu finden, solche Amokläufe in Zukunft zu verhindern.

Erst vergangene Woche hatte ein Obdachloser in einer Schule im Bundesstaat Colorado erst eine Schülerin und dann sich selbst erschossen. Am Freitag erschoss ein Schüler in Wisconsin den Rektor seiner ehemaligen Schule.

(fest/sda)

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