Amtsinhaber bei Präsidentschaftswahlen in Armenien Favorit
publiziert: Mittwoch, 19. Feb 2003 / 20:54 Uhr

Eriwan - Die Kaukasus-Republik Armenien hat einen Staatspräsidenten gewählt. Bis zum frühen Abend gab knapp die Hälfte der 2,3 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Amtsinhaber Robert Kotscharjan rechnete nach jüngsten Umfragen mit einem Sieg im ersten Wahlgang. Kotscharjan gilt als gemässigter Politiker, der sich um eine Aussöhnung mit Armeniens Nachbarstaaten bemüht.

Die Zentrale Wahlkommission in Eriwan wies am Wahltag einzelne Fälschungsvorwürfe zurück. Die Staatsmacht hat alles getan, um einen geordneten Ablauf der Wahlen zu garantieren, sagte auch der Präsident bei der Stimmabgabe in der Hauptstadt.

Experten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beobachteten den Wahlverlauf in der kleinsten der früheren Sowjetrepubliken. Mit dem vorläufigen Ergebnis wurde am Donnerstag gerechnet. Für die Gültigkeit der Wahlen ist keine Mindestbeteiligung vorgeschrieben.

Bereits im Vorfeld der Abstimmung hatten sich einige der insgesamt acht Herausforderer von Präsident Kotscharjan über einen unfairen Wahlkampf beschwert.

Unter anderem wurde dem Präsidenten vorgeworfen, das Staatsfernsehen zu seinen Gunsten auszunutzen. Der Vorsitzende des Obersten Verfassungsgerichtes, Gajk Arutjunjan, schloss am Mittwoch einzelne Klagen vor Gericht nicht aus.

Die Armenier, das älteste christliche Staatsvolk, stehen im Dauerkonflikt mit ihren muslimischen Nachbarn. Geschlossene Grenzen zur Türkei und Aserbaidschan sind ein wesentlicher Grund für die anhaltende wirtschaftliche Not im Land.

Im Mittelpunkt des Konfliktes steht das Gebiet Berg-Karabach auf aserbaidschanischem Territorium, das zum Ende der Sowjetunion von armenischen Truppen eingenommen worden war.

(bsk/sda)

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