Ski nordisch: Weltcup-Springen in Villach
Andreas Küttel sprang in Villach in die Top-Ten
publiziert: Sonntag, 9. Dez 2001 / 17:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Dez 2001 / 21:15 Uhr

Villach - Als Neunter hat der Einsiedler Andreas Küttel beim Weltcup- Springen auf der Normalschanze in Villach (Ö) erstmals in dieser Saison eine Top-Ten-Platzierung erreicht und 1'000 Franken Preisgeld gewonnen. Dank seinem perfekten Absprung hat Adam Malysz die Konkurrenz einmal mehr souverän dominiert.

Vor Matti Hautamäki (Fi) und Kazuyoshi Funaki (Jap) erzielte der Pole den 17. Weltcup-Sieg in seiner Karriere.

Das Teamspringen am Sonntag gewann Finnland, das an der Heim-WM in Lahti Rang 2 belegt hatte, vor Japan und den überraschenden Polen, die dank Adam Malysz erstmals auf das Podest kamen. Die Schweiz war nicht am Start. Dafür erstmals Holland, das allerdings nicht über den zehnten und letzten Platz hinaus kam.

Form ist stabil

«Die Sprünge gehen gut. Es ist für mich nicht kompliziert, einen guten Fluss in die Absprungbewegung hineinzubringen», sagte Andreas Küttel nach seinem 9. Platz in Villach, wo vor den Olympischen Spielen in Salt Lake City das einzige Springen auf einem kleinen Bakken ausgetragen wurde.

Nachdem der 21-jährige Einsiedler nach dem 1. Durchgang mit einer Weite von 92,5 m ausgezeichneter Dritter gewesen war, fiel er -- nicht zuletzt wegen der grossen Dichte und den kleinen Abständen an der Spitze -- noch auf Rang 9 zurück. «Beim zweiten Sprung hat es mich dann nicht mehr so gut getragen, vor dem Absprung habe ich ein wenig eingeschoben», beschrieb Küttel, der im Weltcup auf Platz 16 vorrückte, den Finalsatz. Deswegen kam der einzige Schweizer, der in Villach am Start war, auch etwas flacher weg und hatte einen geringeren Luftstand.

Mit den Stilnoten zeigte sich Küttel sehr zufrieden. «Es ist wichtig auf einer kleinen Anlage, dass man technisch perfekt springt und einen gute Telemark-Landung setzt.» Wer das nicht tat, verlor rasch einmal einige Ränge. Der ETH-Sportstudent, der sich in diesem Winter ganz auf das Skispringen konzentriert, unterstrich nach dem 11. und 18. Rang in Villach mit seinem 9. Platz seine stabile Form.

Diese hofft er nun auch am nächsten Wochenende in Engelberg ausspielen zu können. «Ich hoffe, dass dies mir und den anderen Auftrieb gibt. Ich freue mich auf die neue Schanze und hoffe, dass ich in Engelberg richtig schön fliegen kann», sagte Küttel, der mit Assistenztrainer Daniel Peter noch am Samstagabend heimreiste.

Weil Sylvain Freiholz und Simon Ammann, der beim Training in Engelberg regelmässig über 130 m flog, sowie Marco Steinauer im Klosterdorf trainierten, statt nach Kärnten zu reisen, war die Schweiz im Teamwettbewerb vom Sonntag nicht vertreten.

So hoch fliegt keiner

Adam Malysz ist zur Zeit d e r Abspringer im Weltcup-Feld. Keiner kommt vom Schanzentisch so hoch weg, wie der schmächtige Pole, der sich am Wettkampftag von Sprung zu Sprung steigerte. «Im Probedurchgang wollte ich das Gefühl für die Schanze bekommen», sagte der Weltmeister von Lahti, dem ein kurzer Radius vor dem Schanzentisch wegen seines sensationellen Absprungvermögens stark entgegenkommt. Nach Kuopio und Neustadt kam der nunmehr überlegene Weltcup-Leader zu seinem dritten Saisonsieg.

«Ich bin eigentlich überrascht, dass ich auf das Podest kam», sagte Matti Hautamäki, der bislang in dieser Saison noch etwas Mühe bekundete. In Neustadt hatte er wegen einer fehlenden Plombe in seinem Anzug sogar disqualifiziert werden müssen.

Seine konstante Form unterstrich Kazuyoshi Funaki. Der Olympiasieger von Nagano kam nach Kuopio zum zweiten Mal in diesem Winter auf Rang 3.

(Kurt Henauer/sda)

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