Bei Luftangriff
Angeblich IS-Anführer Al-Schischani getötet
publiziert: Dienstag, 15. Mrz 2016 / 07:26 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 15. Mrz 2016 / 07:45 Uhr
Omar al-Schischani überlebte den Luftangriff nicht. (Symbolbild)
Omar al-Schischani überlebte den Luftangriff nicht. (Symbolbild)

Washington - Ein ranghoher Militärkommandant der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist nach Angaben der USA den bei einem Luftangriff in Syrien erlittenen Verletzungen erlegen. Dies teilte ein Sprecher des Pentagons am Montag mit.

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Omar al-Schischani («Omar der Tschetschene») war bei einem Angriff von der US-geführten Koalition gegen die Dschihadisten vor einer Woche ins Visier genommen worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Grossbritannien hatte am Sonntag erklärt, Al-Schischani liege in einem Spital im Osten der Provinz Raka und sei «klinisch tot».

Die Angaben der oppositionsnahen Organisation, die vor Ort über ein dichtes Netz von Informanten verfügt, sind von unabhängiger Seite kaum überprüfbar. Der für seinen dichten, rothaarigen Bart bekannte al-Schischani gilt als einer der führenden militärischen Verantwortlichen der IS-Miliz. Der bürgerliche Name des Georgiers lautet Tarchan Batiraschwili. Die USA hatten auf ihn ein Kopfgeld in Höhe von fünf Millionen Dollar ausgesetzt.

Führender Kommandant

Den US-Behörden zufolge war al-Schischani der führende Kommandant des IS in Nordsyrien. Ihm hätten auch tausend ausländische Kämpfer unterstanden. Die USA gehen ausserdem davon aus, dass der Extremist ein Gefängnis nahe Raka beaufsichtigte, in dem mutmasslich ausländische Geiseln festgehalten werden.

Die IS-Miliz hat weite Landesteile im Irak und in Syrien erobert und in den von ihr gehaltenen Gebieten einen islamischen Gottesstaat ausgerufen. Die USA fliegen seit Sommer 2014 gemeinsam mit Verbündeten Luftangriffe auf IS-Stellungen. Für den Kampf am Boden setzt Washington auf die irakischen Streitkräfte, kurdische Verbände sowie die gemässigte Opposition gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Sie werden von US-Spezialkräften unterstützt.

(bg/sda)

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