Ihr Hauptinstrument ist der E-Bass. Daneben spielt sie auch Keyboard, E-Gitarre und hat ihren eigenen Stil aus einer Mischung von Gesang und Rezitation entwickelt. Mit ihrer Mischung aus Funk, Groove und intelligenten Texten gilt sie als wichtige Wegbereiterin für Musikkünstlerinnen wie Erykah Badu, Jill Scott. Sie arbeitete bisher mit einer Reihe bekannter Künstler aus Pop und Jazz zusammen,u.a.: Chaka Khan, Carlos Santana, den Rolling Stones, Prince, Madonna, Paul Simon, David Bowie, Basement Jaxx und Marcus Miller.
Nach nur zehn Tagen wurde dieses Album in den Studios von Gitarrist Pete Min geboren, das die Pionierarbeit einer Künstlerin reflektiert, die immer eine Vereinnahmung durch Genre, Industrie, oder Erwartung abgelehnt hat. Meshell beschreibt das Album als "eine Widmung an Nina Simone und ihren unglaublichen Einfluss, aber es ist auch ein Engagement für jedes einzelne Leben, die Innerlichkeit, die wir alle erleben." Meshell Ndegeocello verehrt Nina Simone in erster Linie wegen ihres starken musikalischen und politischen Einfluss‘. Ihre Musik forcierte den Kampf für gleiche Rechte in den Vereinigten Staaten. "Sie wollte Erfolg, wurde unter Druck gesetzt, Hits zu machen, doch ihr eigener Sound war immer noch unbändig", erklärt Meshell. "Sie hatte etwas zu sagen, sie protestierte. Sie war eine laute, stolze schwarze, weibliche Stimme in einer Zeit, als schwarze weibliche Stimmen nicht aufgefordert wurden, sich Gehör zu verschaffen."
Bestehend aus einer Mischung von traditionellen Klassikern ("Feelin 'Good"), Songs von Nina Simone ("Real Real"), oder für sie ("To Be Young, Gifted and Black" von Weldon Irvine) geschrieben, stellt das Album ein vollständiges Spektrum von Nina Simones Arbeit und Leben dar. Aus dem Pulsieren der traditionellen Ballade "House Of The Rising Sun", den samtigen Soul- Vocals von "Feeling Good" und ein Bluegrass Duett mit Sinead O'Connor in “Don’t Take All Night”, gibt Meshell Ndegeocello einen subtilen Einfluss der Titel auf „Pour une âme Souveraine“.
(fest/news.ch mit Agenturen)