Angst vor Krankheiten auf Java
publiziert: Dienstag, 30. Mai 2006 / 11:44 Uhr

Yogyakarta - Im Erdbebengebiet auf der indonesischen Insel Java befürchten Retter trotz der angelaufenen Hilfsmassnahmen den Ausbruch von Krankheiten.

Die Menschen seien äusserst anfällig für Epidemien.
Die Menschen seien äusserst anfällig für Epidemien.
5 Meldungen im Zusammenhang
Angesichts der vielen Obdachlosen seien die Menschen äusserst anfällig für Epidemien.

Dies sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO. Indonesische Einsatzkräfte warnten, dass noch nicht begrabene Leichen ein Gesundheitsrisiko seien.

Nach Angaben des Sozialministeriums kamen bei dem Erdstoss der Stärke 6,2 mindestens 5427 Menschen ums Leben.

Neue Hilfsflüge

Unterdessen nahm die Hilfe für die tausenden von Verletzten und schätzungsweise 200 000 Obdachlosen weiter Fahrt auf. Auf dem Flughafen von Yogyakarta landeten neue Hilfsflüge.

Überlebende in abgelegenen Gegenden des Erdbebengebiets klagten jedoch, dass dringend benötigte Güter sie nach wie vor nur sehr schleppend erreichten.

Das Erdbeben vom Samstag traf die Kinder besonders hart. Das UNO- Kinderhilfswerk UNICEF geht davon aus, dass rund 40 000 Kinder ihr Zuhause verloren haben.

«Die Kinder, die überlebt haben, sind traumatisiert und haben Verletzungen», sagte ein UNICEF-Mitarbeiter. Rund 2000 Kinder seien gestorben, 6000 Kinder seien verletzt.

Schwierige Bedingungen

Bis anhin wurden noch keine unbegleiteten Kinder registriert. Allerdings seien die Bedingungen in den Spitälern für Kinder sehr schwierig.

«Es ist vordringlich, dass wieder Alltag einkehrt und dass sie wieder ein wenig Hoffnung schöpfen können», sagte der UNICEF-Mitarbeiter weiter.

In der Nacht hat UNICEF ein erstes Kinderzentrum für die Betreuung traumatisierter Kinder eingerichtet.

(rr/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Yokyakarta - Eine Woche nach den ... mehr lesen
Die Aufräumarbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen. (Archivbild)
Aus Angst vor Plünderern wurden derweil rund 6000 Polizisten in die Katastrophenregion entsandt.
Yogyakarta - Bei der Versorgung ... mehr lesen
Yogyakarta - Fast eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Java ist die Zahl der Todesopfer weiter angestiegen. mehr lesen 
Yogyakarta - Die Zahl der ... mehr lesen
Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange.
Yogyakarta - Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Java steigt die Zahl der Opfer immer weiter. Das indonesische Sozialministerium gab die Zahl der Toten am Samstagnachmittag (MESZ) mit mindestens 2808 an. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 1°C 5°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Basel 2°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen 0°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Bern 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Luzern 1°C 5°C bedecktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Genf 2°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
Lugano 6°C 7°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen bedeckt, wenig Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten