Anja Pärson feiert Heimsieg in Are
publiziert: Mittwoch, 15. Mrz 2006 / 14:10 Uhr

Der Kampf um den Gesamt-Weltcup dürfte noch einmal spannend werden: Anja Pärson gewann in Are die letzte Abfahrt der Saison.

In Are feierte Anja Pärson Weltcupsieg Nummer 34, aber erst den dritten in der Sparte Abfahrt.
In Are feierte Anja Pärson Weltcupsieg Nummer 34, aber erst den dritten in der Sparte Abfahrt.
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SIe liegt danach nurmehr 154 Punkte hinter Janica Kostelic, die schonungshalber auf das Rennen verzichtete. Fränzi Aufdenblatten war als 6. beste Schweizerin.

Nach Siegen hat Anja Pärson ihre Gegenspielerin aus Kroatien vorerst wieder übertrumpft. Die Schwedin errang ihren bereits achten Saisonsieg, derweil Kostelic bei sieben Erfolgen steht. Und auch im Kampf um den Gesamt-Weltcup könnte es nun noch einmal eng werden. Die Reserve von Kostelic ist zwar noch immer gross, aber ganz so aussichtslos scheint eine erfolgreiche Titelverteidigung von Pärson nicht mehr.

Allerdings kämpft nicht nur Kostelic mit gesundheitlichen Problemen. Anja Pärson plagen Kniebeschwerden, weshalb sie nach dem Finale in die USA fliegen wird, um eine Arthroskopie beim Spezialisten Dr. Richard Steadman in Vail vorzunehmen.

In Are feierte Anja Pärson Weltcupsieg Nummer 34, aber erst den dritten in der Sparte Abfahrt. Um drei Zehntel setzte sich die Schwedin vor die Amerikanerin Lindsey Kildow. Rang 3 ging an die Österreicherin Elisabeth Görgl, die schon in Cortina Abfahrts-Dritte geworden war. Michaela Dorfmeister, die schon vor diesem Rennen als Abfahrts-Weltcupsiegerin festgestanden hatte, musste sich auf dem technisch sehr anforderungsreichen Parcours in Are, auf dem sich die reinen Abfahrerinnen schwer taten, mit Rang 7 bescheiden.

Nur zwei der sechs gestarteten Schweizerinnen konnten sich Weltcuppunkte sichern. Die Walliserin Fränzi Aufdenblatten zeigte als Sechste eine gute Leistung. Das Podest verfehlte sie nur um 28 Hundertstel. Damit verpasste sie aber auch die 400 Punkte, die es ihr erlaubt hätten, in Are den Super-G und den Riesenslalom zu bestreiten. Mit ihrer Abfahrts-Leistung durfte sie aber dennoch zufrieden sein. Neben ihr errang vom Schweizer Team nurmehr Nadia Styger als 10. Weltcuppunkte, die es beim Finale nur für die ersten 15 gibt. Die Olympia-Zweite Martina Schild wurde 17., und auch Sylviane Berthod (21.), Catherine Borgi (25.) und Junioren- Weltmeisterin Marianne Abderhalden (27.) blieben ohne Zähler.

Schlussklassement:
1. Anja Pärson (Sd) 1:24,60. 2. Lindsey Kildow (USA) 0,30 zurück. 3. Elisabeth Görgl (Ö) 0,36. 4. Nicole Hosp (Ö) 0,38. 5. Nadia Fanchini (It) 0,53. 6. Fränzi Aufdenblatten (Sz) 0,64. 7. Michaela Dorfmeister (Ö) 0,74. 8. Lucia Recchia (It) 0,77. 9. Elena Fanchini (It) 0,80. 10. Nike Bent (Sd) und Nadia Styger (Sz) 0,84. 12. Jessica Lindell- Vikarby (Sd) 0,92. 13. Tina Maze (Sln) 1,12. 14. Kirsten Clark (USA) 1,16. 15. Kathrin Zettel (Ö) 1,29. Ferner: 17. Martina Schild (Sz) 1,40. 21. Sylviane Berthod (Sz) 1,65. 25. Catherine Borghi (Sz) 1,92. 27. Marianne Abderhalden (Sz) 3,53.

(fest/Si)

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