Shitstorm
Annahme der Zuwanderungsinitiative führt zu Schämen auf Facebook
publiziert: Mittwoch, 12. Feb 2014 / 19:19 Uhr
Auf Facebook wird heiss über das Abstimmungsergebnis debattiert. (Symbolbild)
Auf Facebook wird heiss über das Abstimmungsergebnis debattiert. (Symbolbild)

Bern - Die Annahme der SVP-Zuwanderungsinitiative hat in den sozialen Medien ein gewaltiges Echo ausgelöst. Seit Sonntag wurde das Abstimmungsresultat tausendfach kommentiert. Die Gegner schämen sich für ihr Land. Die Befürworter wiederum schämen sich für jene, die sich schämen.

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Betroffenheit und Wut der Initiativgegner entluden sich bereits kurz nach Bekanntwerden des Abstimmungsausgangs. Manch einer drohte auf dem sozialen Netzwerk Facebook mit einem Wegzug ins Ausland. «Traurig», «beschämend» - mit diesen Schlagworten wurde das denkbar knappe Abstimmungsresultat kommentiert.

Jene, die den Entscheid als Akt purer Fremdenfeindlichkeit interpretierten, entschuldigten sich bei ihren ausländischen Freunden gar für die «rassistische» Hälfte der Schweizer Bevölkerung.

Am Montag formierte sich eine Facebook-Gruppe mit dem Namen «Ich schäme mich für das Resultat der Masseneinwanderungsinitiative» - wie bereits nach den Abstimmungen über die Minarett- und die Ausschaffungsinitiative.

Mehr «Likes» für Befürworter

Dies wiederum rief jene auf den Plan, die sich für eine Begrenzung der Zuwanderung ausgesprochen hatten. «Ich schäme mich NICHT für das Resultat der Masseinwanderungsinitiative», so der Titel einer Facebook-Gruppe, die sich am Dienstag bildete. Auch aus diesen Kreisen hatte es nach den letzten Abstimmungssiegen der SVP gleich getönt.

Stützt man sich auf die Anzahl «Likes» - die massgebliche Währung auf Facebook - stossen die Befürworter der Initiative derzeit auf mehr Zustimmung.

Einen etwas kreativeren Ansatz verfolgt die Facebook-Gruppe «The Other Half» - obwohl auch hier die Gräben noch vertieft statt zugeschüttet werden. «Wir sind die andere Hälfte», heisst es da. Jene Hälfte, die sich ein Land wünsche, das offen, grosszügig und kreativ sei.

Auf ihrer Website sammelt die Gruppe Darstellungen, welche die gespaltene Schweiz illustrieren. Zu sehen ist etwa ein Schweizerkreuz ohne Längsarm, das damit zu einem Stoppschild wird.

(ww/sda)

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Jetzt noch eine Ausschaffungsinitiative
Die SVP sollte jetzt dringend noch eine Ausschaffungsinitiative lancieren. Diejenigen "Schweizer" die sich wegen der direkten Demokratie und des Abstimmungsresultates schämen, dürften dann von einer begünstigten Ausschaffung ihrerseits hegen Gebrauch machen und die Schweiz möglichst bald verlassen :-) Dann hätte es sogar wieder Platz für echte Flüchtlinge, zum Beispiel all die armen Christen die um ihres Glaubens willen in Konzentrationslagern und Psychiatrien in EU-"Freundesstaaten" gefoltert und gemartert werden. Baräckli Hussein Obama & EU-M(F)erkel & Co. sei dank.
Schämen
Wer sich auf sozialen Netzwerken schämt für die Leute die für eine Initiative gestimmt haben, sind offenbar schlicht und einfach nur dumm.

Es gibt nichts zu Schämen. Es gibt nur zu Akzeptieren, dass wir in einer direkten Demokratie leben und eine Mehrheit eben entscheidet.

Und alle die, welche mit Wegzug "drohen". Gerne, geht. Wer so ein Unverständnis für Demokratie hat kann nach Nordkorea oder nach Weissrussland ziehen.

Das mildert dann auch ein wenig die Platznot in Zügen...
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