Annan: Staaten müssen zahlen
publiziert: Dienstag, 14. Feb 2006 / 09:19 Uhr

New York - Für die Schäden an Botschaften bei den gewaltsamen Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen müssen diejenigen Staaten aufkommen, in denen die Übergriffe stattgefunden haben.

Kofi Annan: «Die Randalen hätten verhindert werden müssen!»
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Dies erklärte UNO- Generalsekretär Kofi Annan gegenüber CNN.

«Die Regierungen haben die Verantwortung, solche Dinge zu verhindern. Sie hätten sie stoppen müssen, nicht nur in Syrien und in Iran, sondern überall», sagte Annan dem US-Fernsehsender CNN. Da sie es nicht getan hätten, müssten sie für die Schäden an den Botschaften Dänemarks, Norwegens und anderer Staaten aufkommen.

In zahlreichen islamischen Ländern haben in den vergangenen Tagen Hunderttausende gegen die Karikaturen des Religionsstifters Mohammed demonstriert, die in europäischen Zeitungen abgedruckt worden waren. Dabei kam es besonders in den palästinensischen Gebieten, im Libanon, in Syrien und in Iran zu Gewaltakten.

(rr/sda)

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