Anrufer bekennt sich für El Kaida und IBDA-C zu Anschlägen
publiziert: Donnerstag, 20. Nov 2003 / 13:05 Uhr

Istanbul - Die Anschläge von Istanbul sind offenbar gemeinsam vom Terrornetzwerk El Kaida und der türkischen Islamistengruppe IBDA-C verübt worden.

Das Terror-Netzwerk El Kaida soll hinter den Anschlägen in Istanbul stecken.
Das Terror-Netzwerk El Kaida soll hinter den Anschlägen in Istanbul stecken.
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Ein anonymer Anrufer habe die beiden Gruppen für die Explosionen verantwortlich gemacht, meldet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

Eine Explosion ereignete sich vor dem britischen Generalkonsulat, eine zweite fast zeitgleich vor der britischen Bank HSBC. Der britische Aussenminister Jack Straw sagte, die Attacken trügen deutlich die Handschrift von El Kaida und ihren Verbündeten.

Der türkische Justizminister Cemil Cicek erklärte in Ankara, es handle sich um Selbstmordanschläge mit Autobomben. Vor Reportern sagte Cicek, die gewalttätigen Methoden, die bei den Anschlägen auf zwei Synagogen am Samstag angewandt wurden, seien auch heute Donnerstag zum Einsatz gekommen.

Ein Augenzeuge hatte zuvor bereits der Nachrichtenagentur AFP berichtet, er habe ein Fahrzeug gesehen, das in das Eingangstor des britischen Konsulats gerast sei.

Bei den Detonationen wurden nach bisherigen Angaben mindestens 15 Menschen getötet und 320 verletzt.

(bsk/sda)

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