Anschläge auf US-Truppen in Irak reissen nicht ab
publiziert: Samstag, 28. Jun 2003 / 18:19 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Jun 2003 / 22:29 Uhr

Bagdad/Washington - Die Serie von Anschlägen auf US-Soldaten und Sabotageakten gegen Infrastruktureinrichtungen in Irak reisst nicht ab. Bei einem Angriff auf einen US-Konvoi in Bagdad wurde am späten Freitagabend ein US-Soldat getötet, vier weitere US-Militärs und ein irakischer Übersetzer wurden verletzt.

US-Soldaten sind gewarnt.
US-Soldaten sind gewarnt.
Unklar waren die Umstände des Todes von zwei weiteren US-Soldaten, deren Leichen 30 Kilometer nordwestlich von Bagdad aufgefunden wurden.

Erst am Freitag waren bei Angriff in Balad sowie in der Stadt Bakuba nordöstlich von Bagdad insgesamt drei US-Soldaten verletzt worden.

Insgesamt sind in Irak seit dem 1. Mai, als US-Präsident George W. Bush das Ende der Kampfhandlungen verkündet hatte, mindestens 60 US-Soldaten ums Leben gekommen. Darunter mindestens 20 infolge von Angriffen.

Die Besatzungsmächte würden sich von den Angriffen nicht beirren lassen, sagte ein hoher US-Militär in Bagdad. Nach seinen Angaben wurden in der vergangenen Woche rund 900 Iraker im Zusammenhang mit Anschlägen und Sabotageakten festgenommen.

Angesichts ausbleibender Funde von Massenvernichtungswaffen und anhaltender Angriffe auf US-Soldaten gerät die US-Regierung auch im eigenen Land unter Druck. Die Demokraten im US-Kongress leiteten am Freitag (Ortszeit) eine eigene Untersuchung darüber ein, ob Geheimdienstmaterial zur Rechtfertigung des Irak-Krieges manipuliert wurde.

Der demokratische Senator Carl Levin sagte in Washington, er habe seine Mitarbeiter im Streitkräfteausschuss des US-Senats mit der Untersuchung der Geheimdienstinformationen zu angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen beauftragt.

Mit seiner Ankündigung reagierte Levin auf die Weigerung des republikanischen Ausschussvorsitzenden John Warner zu einer gemeinsamen Untersuchung. Mehrere demokratische Kongressabgeordnete warfen ihren republikanischen Kollegen zudem vor, die Untersuchungen zu verschleppen und Informationen zurückzuhalten, um Kritik von der US-Regierung abzuwenden.

(bert/sda)

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