21 Tote
Anschlag auf Fussballfans in Nigeria
publiziert: Mittwoch, 18. Jun 2014 / 10:19 Uhr
Der Anschlag wurde mit einer Autobombe verübt.(Symbolbild)
Der Anschlag wurde mit einer Autobombe verübt.(Symbolbild)

Kano - Bei dem Anschlag auf Zuschauer eines WM-Spiels sind im Norden Nigerias mindestens 21 Menschen getötet worden. Bei dem Bombenangriff habe es zudem 27 Verletzte gegeben, sagte ein Vertreter eines Spitals in der Stadt Damaturu am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

4 Meldungen im Zusammenhang
Der Anschlag wurde in der Stadt im unruhigen Norden Nigerias Augenzeugen zufolge am Dienstagabend beim Anpfiff des WM-Spiels Brasilien gegen Mexiko mit einer Autobombe verübt. Zur Urheberschaft lagen zunächst keine Angaben vor.

Im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias kämpft die Extremistengruppe Boko Haram für einen islamistischen Staat. Bei zahllosen Anschlägen auf Polizei, Armee und Behörden, aber auch auf Kirchen und Schulen wurden seit 2009 tausende Menschen getötet.

Hunderte Mädchen vermisst

Für internationale Empörung sorgte zuletzt vor allem die Entführung von fast 300 Schülerinnen durch die Islamisten im April. Mehr als 200 Mädchen werden noch immer vermisst.

Wegen der Bedrohung durch Boko Haram haben zwei nigerianische Staaten öffentliche TV-Übertragungen verboten.

(bg/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Maiduguri - Mutmassliche Kämpfer der islamisch-fundamentalistischen Organisation ... mehr lesen 1
Boko Haram kämpft für einen islamischen Gottesstaat. (Symbolbild)
Eine Bombe explodiert in Abuja. (Archivbild)
Abuja - Bei einer schweren Explosion in einem Einkaufszentrum in der nigerianischen Hauptstadt Abuja sind am Mittwoch mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Die Bombe ging nach ... mehr lesen 1
Maiduguri - Die Extremistengruppe Boko Haram soll bei neuen Angriffen im Nordosten Nigerias bis zu 500 Menschen getötet haben. Augenzeugen berichteten am Donnerstag, die schwer bewaffneten Islamisten hätten am Dienstagabend vier Siedlungen überfallen. mehr lesen 
Die...
Lage in Nigeria ist seit Jahrzehnten das reine Desaster. Was die Ölmultis dort angerichtet haben, ist unfassbar, weite Teile des Landes sind verseucht und die Regierung ist ein Sinnbild für Korruption.
Auf der einen Seite wird Boko Haram von Kreisen in Algerien und Saudi-Arabien unterstützt.
Auf der anderen Seite wird an Auslandseinsätzen gebastelt. Vordergründig will Europa dort Polizei spielen, aber es geht nur um die Sicherung von Handelswegen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte gedacht. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 6°C 14°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Basel 7°C 18°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt
St. Gallen 7°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Bern 6°C 15°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt
Luzern 6°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 5°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 8°C 16°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten