Langlauf
Ansprechende Rückkehr der Schweizer Frauen-Staffel
publiziert: Sonntag, 24. Jan 2016 / 14:13 Uhr
Nathalie von Siebenthal hatte als Startläuferin gegen Östberg keine Chance gehabt.
Nathalie von Siebenthal hatte als Startläuferin gegen Östberg keine Chance gehabt.

Die Schweizer Frauenstaffel schlägt sich in Nove Mesto bei ihrer Rückkehr in den Weltcup nach fünf Jahren achtbar.

Nathalie von Siebenthal und Lydia Hiernickel in den Ablösungen in klassischer Technik sowie Nadine Fähndrich und Heidi Widmer mit den Skating-Ski liefen in den 8. Rang. Auf die norwegischen Frauen, die ihre Dominanz mit Ingvild Flugstad Östberg, Heidi Weng, Therese Johaug und Astrid Uhrenholdt Jacobsen erneut eindrucksvoll unter Beweis stellten, verlor das Quartett in der 4x5-km-Staffel knapp drei Minuten.

Gemessen an den Rangierungen in den jeweiligen Abschnitten zeigte Fähndrich die stärkste Leistung des Quartetts. Mit der viertbesten Zeit büsste sie bloss zwölf Sekunden auf Tour-de-Ski-Siegerin Johaug ein. Nathalie von Siebenthal hatte als Startläuferin gegen Östberg keine Chance gehabt. Die Norwegerin distanzierte all ihre Konkurrentinnen um mindestens eine halbe Minute. Die Bernerin, die am Samstag mit einem siebenten Rang im Einzelrennen überzeugt hatte, übergab mit 44 Sekunden Rückstand als Sechste.

Immerhin stellten die Schweizer Frauen erstmals seit fünf Jahren auf Weltcup-Stufe wieder eine Staffel. Letztmals war dies im Dezember 2010 der Fall gewesen. Beim Rennen in Chaux-Neuve trat die damalige Schlussläuferin Silvana Bucher allerdings nicht mehr an. Die letzte Klassierung datiert vom 23. November 2008 in Gällivare. Damals hatten sich Seraina Mischol, Laurence Rochat, Seraina Boner und Doris Trachsel in Schweden mit Rang 13 bescheiden müssen.

Männer überzeugen mit Rang 6

Die Männer-Staffel überzeugte auch ohne ihren Teamleader Dario Cologna. Das Quartett belegte Rang 6, das Podest war bloss um vier Sekunden entfernt.

Toni Livers, der am Samstag mit Rang 10 im Einzelrennen überzeugt hatte, übernahm als Schlussläufer in einer vielversprechenden Ausgangslage. Hinter den enteilten Norwegern und Russen ging der Bündner mit einer Siebnergruppe auf die abschliessenden 7,5 km. Der Italiener Federico Pellegrino, der Deutsche Thomas Bing und Anders Glöersen von Norwegen II erwiesen als endschneller und liefen in den Rängen 3 bis 5 ein. Zuvor hatten Jonas Baumann, Ueli Schnider und Curdin Perl den Kontakt im Feld der Verfolger gehalten.

Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Norweger hatte der Weltcup-Dominator Martin Johnsrud Sundby gesorgt. Auf der zweiten Klassisch-Ablösung distanzierte er den Russen Alexander Legkow um 28 und alle anderen Konkurrenten um mindestens 53 Sekunden.

(asu/Si)

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