Switch sperrt bösartige Websites
Ansteckungsgefahr beim Surfen nimmt zu - PCs sicherer als Macs
publiziert: Dienstag, 23. Nov 2010 / 14:32 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 23. Nov 2010 / 20:31 Uhr
Das neueste Betriebssystem Windows 7 sei sicherheitstechnisch gut. (Symbolbild)
Das neueste Betriebssystem Windows 7 sei sicherheitstechnisch gut. (Symbolbild)

Zürich - Vier Monate nach der Ankündigung macht die Stiftung Switch im Kampf gegen die Internetkriminalität ernst: Die Verwalterin der .ch-Adressen nimmt ab Donnerstag Webseiten vom Netz, die schädliche Software verbreiten. Anstecken kann sich jeder, auch Apple-Nutzer, die sich oft in falscher Sicherheit wiegen.

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«PCs sind sicherer als Macs», sagte der Leiter der Switch-Sicherheitsabteilung, Serge Droz, am Dienstag vor den Medien in Zürich. Das neueste Betriebssystem Windows 7 sei sicherheitstechnisch gut. Microsoft habe seine Lektion in den letzten Jahren gelernt.

Denn Windows sei am meisten verbreitet und deshalb am häufigsten das Ziel von Angriffen der Internet-Kriminellen. Die Apple-Produkte würden aber zulegen, insbesondere das iPhone sei extrem populär. Je verbreiteter eine Plattform sei, desto beliebter sei sie für Angriffe.

Alle sind ansteckbar

Mac-Nutzer würden sich in falscher Sicherheit wiegen, wenn sie Vieren oder Trojaner nur als Problem der PC-Nutzer sähen. Sämtliche internetfähigen Rechner könnten von Schadsoftware infiziert werden. Auch die Alleskönner-Handys (sog. Smartphones) wie iPhone und Blackberry seien Ziel von Angriffen.

Stark zugenommen hätten die Ansteckungen mit Schadsoftware durch das blosse Aufrufen einer Webseite. Solche so genannten Drive-by-Infektionen würden auch Mac-Nutzer nicht bemerken, sagte Renato Ettisberger von der Switch-Sicherheitsabteilung, der demonstrierte, wie ein iPhone gehackt werden kann.

Mac-Nutzer seien sorgloser gegenüber Sicherheitsproblemen. Dies sei wie bei der Grippe: Jemand, der oft krank sei, sei aufmerksamer als jemand, der nie mit Viren Bekanntschaft gemacht habe.

Aktualisieren schützt

«Schützen können sich Internetnutzer, indem sie ihre Rechner mit einer Antivirensoftware ausstatten sowie Programme und Betriebssysteme stets aktuell halten», erklärte Droz.

Das Argument, auf dem eigenen Computer sei eh nichts Wichtiges, zähle nicht. «95 Prozent der Spam-Mails werden von Heimcomputern verschickt», sagte Droz.

(ade/sda)

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