Anthamatten macht Zurbriggens Prognose wahr
publiziert: Donnerstag, 5. Mrz 2009 / 20:39 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Mrz 2009 / 21:27 Uhr

Der erst 17-jährige Gabriel Anthamatten überzeugte im Riesenslalom der Junioren-WM in Garmisch-Partenkrichen mit Rang 5. Pirmin Zurbriggen hat auch als Prophet Talent.

Gabriel Anthamatten: «Mein Ziel war ein Top-Ten-Resultat.» (Archivbild)
Gabriel Anthamatten: «Mein Ziel war ein Top-Ten-Resultat.» (Archivbild)
«Gabriel kann vom Potenzial her und bei guter Form unter die ersten fünf fahren», sagte der grosse Skistar der Achtzigerjahre im «Walliser Bote» zu den WM-Perspektiven von Gabriel Anthamatten.

Dank zwei sauberen Läufen belegte der starke Techniker in seiner Paradedisziplin exakt den 5. Platz. «Mein Ziel war ein Top-Ten-Resultat», sagte Anthamatten. «Schön, dass ich das erreicht habe.»

Anthamatten kommt wie Pirmin Zurbriggen aus Saas-Almagell, als Präsident von Ski Valais ist der Olympiasieger von 1988 quasi sein Ex-Chef. Mittlerweile hat Anthamatten den Aufstieg in den nationalen Verband geschafft und gehört dem C-Kader von Swiss-Ski an.

Anthamatten macht am Kollegium Spiritus Sanctus in Brig die Handelsmittelschule, nachdem er zuvor wie Silvan Zurbriggen das legendäre Skigymnasium in Stams (Ö) besucht hatte.

Gelungener Schweizer Auftritt

Manuel Pleisch, Sepp Gerber und Jonas Fravi nutzten die tieferen Startnummern im zweiten Lauf zu deutlichen Steigerungen. Pleisch verbesserte sich vom 21. Zwischen- in den 11. Schlussrang, Gerber reihte sich unmittelbar dahinter als Zwölfter ein. Fravi rundete den guten Auftritt des Schweizer Quartetts mit seinem 18. Platz ab. Sepp Gerber verblüffte nach den Rängen 4 und 6 in Abfahrt und Super-G erneut und holte aus seiner schlechten Startnummer das Maximum heraus.

Der Sieg ging an den verblüffenden Franzosen Alexis Pinturault, der wie Gabriel Anthamatten Jahrgang 1991 hat und noch zweimal an Junioren-WM teilnehmen darf. Pinturault wies die beiden Österreicher Björn Sieber und Marcel Hirscher, den Topfavoriten, klar in die Schranken. Wenn Hirscher seiner Favoritenrolle im Slalom gerecht wird und zumindest diesen Titel erfolgreich verteidigt, würde er Garmisch mit einem kompletten Medaillensatz verlassen.

Die wegen der günstigeren Wetterprognosen kurzfristig anberaumte Vorverlegung der Juniorinnen-Abfahrt auf den Donnerstag war vergebens. Nach dem Trainingslauf zog Nebel auf, der ein Rennen verhinderte.

Resultate:
Junioren. Riesenslalom: 1. Alexis Pinturault (Fr) 2:18,49. 2. Björn Sieber (Ö) 0,46 Sekunden zurück. 3. Marcel Hirscher (Ö) 0,68. 4. Victor Muffat Jeandet (Fr) 1,67. 5. Gabriel Anthamatten (Sz) 2,64. 6. Luca de Aliprandini (It) 2,91. Ferner: 11. Manuel Pleisch (Sz) 3,33. 12. Sepp Gerber (Sz) 3,49. 18. Jonas Fravi (Sz) 4,47. 40. Simon Heeb (Lie) 11,51. 43. Josef Oehri (Lie) 13,41. - 118 gestartet, 63 klassiert. - Ausgeschieden u.a. Nicola Kindle (Lie/1. Lauf), Nicolas Schäfer (Lie/2. Lauf).

Juniorinnen. 1. Abfahrtstraining: 1. Isabelle Stiepel (Ö) 1:20,21. 2. Lotte Smiseth Sejersted (No) 0,62 Sekunden zurück. 3. Marine Gauthier (Fr) 1,18. 4. Alice McKennis (USA) und Nicole Schmidhofer (Ö) je 1,32. 6. Veronique Hronek (De) und Klara Krizova (Tsch) je 1,38. Ferner: 10. Nadja Vogel (Sz) 1,68. 13. Anne-Sophie Koehn (Sz) 2,00. 14. Priska Nufer (Sz) 2,07. 21. Jasmin Rothmund (Sz) 2,69. - 56 gestartet, 50 klassiert.

(bert/Si)

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