Anti-Doping-Code-Gegnern droht Olympia-Ausschluss
publiziert: Montag, 3. Mrz 2003 / 19:23 Uhr

(Si/dpa) IOC-Präsident Jacques Rogge hat zur Eröffnung der 2. Anti-Doping-Weltkonferenz in Kopenhagen den Sportorganisationen und Ländern, die den Anti-Doping-Code nicht akzeptieren, unmissverständliche Konsequenzen angedroht.

"Es sollte kein Platz für internationale Sportorganisationen bei Olympischen Spielen sein, die den Code nicht annehmen", erklärte der Belgier. Länder, deren Regierungen den Kodex nicht akzeptierten, würden bei Olympia-Bewerbungen nicht berücksichtigt.

Für Rogge ist die globale Einigung auf den Anti-Doping-Code, auf den sich am Mittwoch die Sportwelt und Regierungen verpflichten sollen, ein existenzieller Entscheid. "Wir stehen an einer Kreuzung. Wenn der Code angenommen wird, werden wir eine glückliche Zukunft haben, wenn nicht, wird der Doping-Kampf irrelevant", sagte Rogge. Der Rad-Weltverband (UCI), neben dem Fussball-Weltverband (FIFA) grösster Kritiker des Codes, wird die Regelungen akzeptieren.

Ein weiteres Beispiel für die für den Erfolg der Konferenz notwendige Kompromissfähigkeit gab Rogge selbst. "Das IOC wird die gegenwärtige Version des Codes, auch wenn der Wortlaut zu den professionellen Sportligen nicht stark genug ist, akzeptieren", erklärte der IOC-Präsident. Damit gab er den Regierungen, die ebenfalls die ungenügende Inpflichtnahme von Profiligen wie die amerikanischen NHL und NBA beklagen, eine sportpolitische Vorlage.

Richard Pound, Chef der Anti-Doping-Weltagentur (WADA), hält auch ein Einlenken der FIFA für denkbar, denn der Weltverband sei mit dem Code und dem Prinzip der Zweijahres-Sperre sowie der Möglichkeit der Berücksichtigung aussergewöhnlicher Umstände zufrieden: "Sie wird den Code unterstützen."

(fest/sda)

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