IS-Vormarsch
Anti-IS-Koalition trifft sich am Mittwoch in Paris
publiziert: Donnerstag, 14. Jan 2016 / 06:02 Uhr
«Viele Länder können mehr gegen den IS tun», so Carter.
«Viele Länder können mehr gegen den IS tun», so Carter.

Washington - Die USA und Frankreich drängen die übrigen Staaten der US-geführten Anti-IS-Koalition zu einem grösseren Engagement in Syrien und im Irak. Die Verteidigungsminister von sieben Ländern wollen sich am kommenden Mittwoch in Paris treffen.

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«Viele Länder tragen schon viel zu den Bemühungen gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bei», sagte Pentagonchef Ashton Carter am Mittwoch vor US-Militärvertretern in Kentucky. «Und viele können mehr tun.»

Nach seinen Angaben kommen die Ressortchefs aus Frankreich, den USA und Deutschland sowie aus den Niederlanden, aus Grossbritannien, Italien und Australien nach Paris. «Wir müssen alle Fähigkeiten integrieren, die sie vor Ort leisten können», sagte Carter. Nähere Einzelheiten nannte er nicht.

Die USA haben im Herbst ihre Luftangriffe auf IS-Ziele im Irak und in Syrien verstärkt, auch Frankreich hat als Reaktion auf die Anschlagsserie mit 130 Toten in Paris seine Luftangriffe ausgeweitet. Deutschland beteiligt sich auf Bitten Frankreichs seit Anfang des Jahres mit Aufklärungsflügen, einem Airbus zur Luftbetankung von Kampfjets und mit einer Fregatte.

Auf der Suche nach lokalen Verbündeten

Das Pentagon schickte überdies einige Dutzend Spezialkräfte nach Syrien und etwa hundert Spezialkräfte in den Irak. Sie sollen Kontakte mit den örtlichen IS-Gegnern knüpfen und Dschihadisten-Anführer schnappen oder töten.

Insbesondere in Syrien habe der Einsatz Früchte getragen, sagte Carter am Mittwoch: Die US-Soldaten hätten Kontakte «mit neuen Gruppen» aufgebaut, «die unsere Ziele teilen», sagte er. So sei es gelungen, Ziele für Luftangriffe zu identifizieren.

Neben der US-geführten Allianz setzt auch Russland seine Luftwaffe in Syrien ein. Allerdings greift Moskau nicht nur den IS an, sondern auch andere Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Der russische Verteidigungsminister wird am Treffen in Paris nicht teilnehmen.

(kris/sda)

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