Apple arbeitet im Stillen an iTunes-Video-Verleih
publiziert: Montag, 11. Jun 2007 / 22:22 Uhr

Cupertino - Apple arbeitet an einem Online-Videoverleih-Angebot auf seinem iTunes-Store. Der Konzern befindet sich für den Aufbau des Video-on-Demand-Angebots (VoD) derzeit in Gesprächen mit den grossen Filmstudios Hollywoods, heisst es in einem Bericht der Financial Times.

Mit dem Videoverleih hofft Apple den Verkauf seiner Hardwaregeräte in Schwung zu bringen.
Mit dem Videoverleih hofft Apple den Verkauf seiner Hardwaregeräte in Schwung zu bringen.
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Die Filmstudios sind angesichts eines Download-Videoverleihs auf iTunes gespalten. Während Paramount Pictures diesem Angebot offen gegenüber steht, ist Universal Studios dagegen.

Für VoD-Anbieter in den USA hätte Apples Angebot jedenfalls weitreichende Folgen, da sich die Verbraucher mit Apple teure Abonnenmentkosten bei Satelliten- und Kabelbetreibern ersparen würden.

Mit dem Videoverleih hofft Apple den Verkauf seiner Hardwaregeräte, wie etwa das für Ende Juni angekündigte iPhone, in Schwung zu bringen. Am meisten würde von dem Angebot Apple TV profitieren. Das seit März dieses Jahres erhältliche Gerät hat laut Berichten mit Schwierigkeiten zu kämpfen, denn derzeit fehlt es noch an einem umfassenden Angebot an Inhalten.

«VoD gibt der Apple-TV-Box eine viel grössere Zweckmässgikeit. Derzeit beschränkt sich das Gerät darauf, dass man Inhalte von iTunes auf den Fernseher verschieben kann. Aber es läuft darauf hinaus, Filme direkt auf den Fernseher zu bestellen», äussert sich der Manager eines Hollywoodstudios zu Apples Plänen. Wie das Angebot im Detail aussehen wird, ist noch nicht ganz klar.

Amazon und Microsoft mit online DVD-Verleih-Angeboten

Amazon und Microsoft betreiben bereits online DVD-Verleih-Angebote, die Apples VoD-Angebot an den Rand drängen könnte. Eine Studie der Marktforscher von iSuppli prognostiziert, dass VoD-Angebote den Marktanteil von DVD-Verkauf und -Verleih in 15 Jahren stark zusammenschrumpfen lassen werden.

Apples Hardware-Vorteil würde auch für andere VoD-Anbieter ernst zu nehmende Konkurrenz bedeuten. Apple hat eigenen Angaben zu Folge bislang 15 Mio. Video-iPods verkauft.

Der laut eigenen Angaben grösste VoD-Anbieter in Deutschland zeigt sich von Apples Plänen noch unbeeindruckt. «Wir sind sehr gut positioniert und bauen unser Angebot stetig aus», erklärt Christian Senft, Sprecher von Maxdome, das zur ProSiebenSat.1-Gruppe gehört. Maxdomes Filmkatalog zählt rund 5'000 Titel für den Streaming-Bereich und hat 170'000 aktive Nutzer. Zu Umsatz und Nutzung äussert sich das Unternehmen nicht.

(smw/pte)

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