Petition mit 100'000 Unterschriften
Apple erntet harsche Kritik für schwulenfeindliche App
publiziert: Dienstag, 22. Mrz 2011 / 11:45 Uhr
Apple-Logo gegenüber Fahne der homosexuellen Bewegung.
Apple-Logo gegenüber Fahne der homosexuellen Bewegung.

Apple gerät desöfteren unter Kritik, wenn es um die restriktive Kontrolle des App Stores dreht. Trotz der strengen Regulierungen findet sich im App Store die «Exodus International App», die die «Heilung» von Schwulen unterstützen sollte. 100'000 Menschen haben nun eine Online-Petition unterschrieben, die die App aus dem Apple-Repertoire verbannen sollte.

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Weiterführende Links zur Meldung:

Zur Petition
Petition zur Entfernung der App aus dem App Store.
change.org

«Exodus International»
«Exodus International» im App Store.
itunes.apple.com

Exodus International bietet laut ihrer Homepage «Unterstützung für Personen an, die sich von ihrer Homosexualität heilen lassen wollen» und hat hierfür eine iPhone-App konstruiert, um den Zugang zu ihrem Angebot zu erleichtern. Diese hat die oft als streng bewerteten Apple-Richtlinien offensichtlich erfüllt und wurde mit «4+» bewertet, enthält also laut Apple «kein anstössiges Material», worauf sich Exodus auch gerne beruft.

Homosexuelle auf der ganzen Welt sind hierbei anderer Meinung und haben auf Change.org eine Online-Petition erstellt, die direkt an die Geschäftsleitung von Apple gerichtet ist. Darin wird Apple vorgeworfen, sich nicht an die eigenen Richtlinien zu halten. Diesen zufolge, werden keine Programme akzeptiert, die «verleumderisch, anstössig oder böswillig» sind, oder die «Zielgruppe in Mitleidenschaft ziehen». Unter dieser Flagge werden rassistische Inhalte ebenso gelöscht, wie Karikaturen von amerikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Das diese Regelung nun nicht für eine App gelten sollte, die den Benutzern erklärt, dass ihre sexuelle Orientierung eine «Sünde ist, die die Seele krank macht», wird im Petitionstext als Skandal dargestellt: «Apple muss aufhören Homophobie zu unterstützen und die Exodus-App sofort entfernen.»

Die Reaktion des IT-Giganten bleibt aber aus. Die App findet sich nach wie vor im iTunes-Store zum Download.

(dyn/news.ch)

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