Arabische Liga steht hinter Libyen
publiziert: Donnerstag, 4. Mrz 2010 / 12:36 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Mrz 2010 / 18:30 Uhr
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Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Moussa.
Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Moussa.

Kairo - Im Streit zwischen Libyen und der Schweiz kann Tripolis auf die Unterstützung der Arabischen Liga zählen. 17 Mitgliedstaaten der Arabischen Liga verabschiedeten am Mittwoch in Kairo eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich hinter Libyen stellten.

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Die Schweiz habe sich «rassistisch» verhalten, indem sie mehr als 150 ranghohe Libyer zu unerwünschten Personen im Schengen-Raum erklärt habe, heisst es in der gemeinsamen Entschliessung. Die Europäische Union solle die von der Schweiz angefertigte Liste zurückweisen.

Minister von 17 der insgesamt 22 Mitgliedstaaten der Arabischen Liga, darunter Ägypten und Tunesien, hätten das Dokument unterzeichnet, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Die Arabische Liga verurteilte auch «den Gebrauch des EU-Raums zu politischen Zwecken» und forderte wie Muammar Gaddafi ein Schiedsgericht und Sanktionen gegen die Verantwortlichen für das Leck, das zur Veröffentlichung der Polizeifotos von Hannibal Gaddafi in der «Tribune de Genève» führte.

US-Bemerkung verurteilt

Libyens staatliches Ölunternehmen NOC warnte die in Libyen tätigen US-Ölfirmen davor, dass eine ironische Bemerkung des Sprechers des US-Aussenministeriums über den Dschihad-Aufruf von Muammar Gaddafi «negative Auswirkungen» auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern haben könnte.

Tripolis hatte bereits am Mittwoch den Geschäftsträger der US-Botschaft in Libyen einberufen und Erklärungen sowie eine Entschuldigung wegen der Worte von Aussenministeriumssprecher Philip Crowley gefordert.

Crowley hatte lachend gesagt, der Dschihad-Aufruf Gaddafis gegen die Schweiz habe ihn an die endlose Kritik des libyschen Staatschefs vor der UNO-Generalversammlung im letzten September erinnert. «Viele Worte, viel herumfliegendes Papier und nicht unbedingt viel Sinn».

Am Mittwoch sagte Crowley, seine Bemerkung sei kein persönlicher Angriff gewesen. Er entschuldigte sich jedoch nicht.

(bert/sda)

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Vielleicht lesen ja keine Muslime hier mit ...!?
Ansonsten wären doch schon Antworten eingetroffen ... Ich hoffe aber doch, dass es sich nicht bewahrheiten wird, dass die Meinung der nicht-islamischen Schweizer die Muslime gar nicht interessiert ...!

Gebt euch einen Ruck und diskutiert mit!
Liebe hubabuba aus Uzwil
Ich habe im Verlaufe der Zeit erkennen müssen, dass wer der Bibel folgt sich trotzdem noch frei im Kopf verhalten kann und die wenigen aufwieglerischen Stellen problemlos ignorieren kann, weil gerade darüber diskutiert wird. Es entsteht beim Glauben durch die Bibel keine Konfrontation zu unseren staatlichen Gesetzgebungen - schon nur schon darum, weil die Bibel nicht bestimmend ist für diese staatliche Gesetzgebung!

Beim islamischen Rechtsverständnis ist dies gerade umgekehrt, wie ich's bisher verstanden habe und der Koran ist alleinbestimmend, was Recht und was Unrecht sei!

Damit ist, meine ich ist alles klar !

Muslime könnten gar nicht unter uns, bei uns leben, wenn sie nicht recht oft den Geboten des Koran nicht Folge leisten würden!

Damit ist noch mehr klar, denke ich: Gläubige Muslime finden bei uns KEINE befriedigende neue Heimat!

Bitte um Antwort von informierten Muslimen! Ich danke zum Voraus dafür!
Aufklärung im Islam
Zitat hubabuba
"Sie meinen also, dass diese Leute, auch wenn sie dank Einwanderung also die Früchte der Aufklärung erleben können, trotzdem unveränderlich sind? Dass dies auch für deren Kinder und Kindeskinder gilt?"

Weil der Koran der Integration im Wege steht, hubabuba.
Wer sich integriert, ist Teil der Gesellschaft und akkzeptiert das Gesetz des Staates, von dem er aufgenommen wurde. Das widerspricht aber dem Koran, der sein Gesetz über alles stellt.
Aufklärung
Sie sprechen den eingewanderten Moslems also ab, sich jemals ändern zu können?
Sie meinen also, dass diese Leute, auch wenn sie dank Einwanderung also die Früchte der Aufklärung erleben können, trotzdem unveränderlich sind? Dass dies auch für deren Kinder und Kindeskinder gilt?

Meinen Sie nicht, dass über kurz oder lang sich selbst diese Leute verändern? Haben Sie denn gar keine Phantasie?

Die Italiener, die in Süditalien geblieben sind, sind im Gegensatz zu den heutigen Secondos nach wie vor gut von den Schweizer Einwohnern zu unterscheiden. Wieso sollte sich die Geschichte eigentlich nicht auch einmal positiv wiederholen?
Liebe Valerie, genau dies befürchte ich auch - schon länger ...
... und habe dies hier auch schon gesagt! Die jetzigen Erfahrungen lehren uns hoffentlich, dass, wie Sie richtig sagen, meine ich "... Sie werden einander im Notfall unterstützen, so wie es Blutsverwandte auch tun, trotz verschiedener Meinungen und Streitigkeiten untereinander."

Genau dies müssen wir in der westlichen Welt auch tun, nämlich Stärke und Widerstand anzeigen, dann, wenn ein europäischer Staat ungerecht durch Muslime unter Druck gesetzt wird und Menschen bedroht werden, wie die kleine Aktion in Tripolis durch die europäischen Botschafter demonstrierte!

Das wird, so meine ich, ein Zeichen für Ghadaffi sein, dass er es mit Europa zu tun bekommen wird, wenn er nicht bald das Verbrechen an der einen Person - Göldi - beendigt.

Demnach haben wir es mit Ghadaffi mit einem Verbrecher zu tun und seinen katzbuckelnden Mitläufern - einer feiger als der andere, notabene!

Die Reaktion der arabischen Staaten war nur noch die letzte Bestätigung, was das für "Sitten und Gebräuche" sind, die wir von Arabien allenfalls erwarten können. Solange diese Helden Erdöl und Erdgas fast alleine in Massen an den Westen verkaufen können und in ihrem Reichtum - siehe Dubai ... - baden können - wie Dagobert Duck! Solange sie "baden" können im Geld, werden sie sich nicht gegen uns auflehnen. Man sägt sich ja auch nicht den eigenen Ast ab, auf dem man sitzt.

Das ist hier genau eine falsch verstandene Sägeaktion dieser Erdöl-Reichen!

Betr. Midas' Beschwichtigungen, so gebe ich Ihnen auch recht, Valerie ... Die Realität sieht halt einfach anders aus, als Wunschdenken ...!

Erfreulich jedenfalls, dass die Schweizer Muslime sich für eine Demonstration für die Schweiz entschlossen haben - endlich! - und damit der arabischen Liga sicher zu denken geben werden, hoffentlich!
Originell
Zitat hubabuba

Aber knapp daneben. Das Mittelalter ist in Europa Geschichte. Im Christlich - Jüdisch, römisch - griechisch geprägten Europa war eine Aufklärung möglich.
Einwanderer aus moslemischen Ländern haben die Früchte dieser Aufklärung nie erleben dürfen.
Die Italiener wiederum waren und sind stark an der Entstehung der Kultur in Europa beteiligt.
Mittelalter
Wie war das nochmal bei uns im Mittelalter? Hexenverbrennung, öffentliche Hinrichtung, Rädern, Federn ..... und das alles oft mit dem Segen oder gar der Aufforderung der Kirche.
Natürlich konnte damals auch der Wildeste nicht gleichviele Menschen umbringen wie heute. Natürlich leben wir nicht im Mittelalter sondern heute. Alle noch so drakonischen Strafen des Mittelalters haben die Veränderung der Gesellschaft nicht aufhalten können.

Wie war das nochmal in der Mitte des letzten Jahrhundets? Kinder der Landstrasse, den Querkopf mal eben für verrrückt erklären und anderes. Ist nicht gar so lange her.

Der Trugschluss ist doch eher der, dass automatisch alle Muslime genau diesen berüchtigten Hasspredigern usw. folgen, obwohl es auch andere gibt. Ein Trugschluss ist es auch zu glauben, dass diese Menschen und deren Kinder unabänderlich in alle Zukunft genau gleich bleiben wie sie heute sind, und zwar auch dann, wenn sie in ein Land mit einer ganz anderen Kultur eingewandert sind.

Wie hat man doch seinerzeit über die Italiener geschimpft. Und heute? Wo sind sie nur geblieben? Ist die Schweiz etwa ein Mafiastaat geworden?

Nehmen Sie doch das Bild vom Teufel von der Wand runter und ersetzen Sie Ihre schwarze Brille durch eine farblose.
Ich sehe schon
Sie sind sehr gefestigt in ihrem Weltbild, überspitzt gesagt, betoniert. Vielleicht sollten Sie aufhören zu lesen, da bekommen Sie nur Panik und Sie sollten unbedingt eine hohe Mauer um ihr Haus bauen, die bösen Moslems könnten zu ihnen nach Hause kommen.

Entschuldigen Sie meinen Zynismus, ich nehme ihre Meinung sehr ernst, aber mein Weltbild und Menschenbild ist nicht ihres. Gott sei dank.
Noch nicht klar genug
Zitat Steson
"Das die Islamische Welt Probleme mit den Menschenrechten und der Demokratie hat, hat nur sehr wenig mit dem Islam zu tun. Das sind diktatorische Regime die die Religion als Mittel nutzen um das Volk ruhig zu stellen."

Das ist eben der Trugschluss. Der Islam und die Hadithen beschreiben den Krieg um die Verbreitung des Islam. Wer den Koran wörtlich lebt, lebt diesen Krieg nach und die darin festgeschriebene Verbreitung der Ideologie.

Das ist nun mal immenent in diesem Buch und eine Kernaussage.

http://www.news.ch/Der+gruene+Prinz+der+Hamas+Israels+ist+auf+der+Fluc...

Das es eine ideale Ideologie für Despoten und ein Mittel zur Kontrolle ganzer Völker ist, bestreite ich gar nicht, Steson.

Die Vorschriften darin sind so manigfaltig und die angedrohten Strafen so bizarr grausam, dass es ein Leichtes ist, die Menschen, die sich daran halten wollen, zu steuern und Kritiker zu disziplinieren oder mundtot zu machen.
Sie Armer
Sie sind ein armer Mensch.
Nehmen Sie das alles wirklich so wörtlich?
Nehmen Sie die Bibel etwa auch so ernst wie den Koran?

Der Koran allein ist nur ein Buch. Menschen, die solche Schriften wörtlich nehmen sind immer ein Problem, egal ob Moslems, Christen oder Juden ......
Die Menschen haben es also in der Hand, die Bücher müssen deswegen nicht umgeschrieben werden. Ich bin aus der Kirche ausgetreten, mit der Bibel hat das aber nichts zu tun, sondern schon eher mit den Äusserungen der Kirchenoberen.

Das alles schliesst Wachsamkeit nicht aus. Es besteht aber auch kein Anlass, den Teufel an die Wand zu malen. Sehen wir auch die Grenzen dass unser Einflusses sich sich in erster Linie auf unseren eigenen Kulturkreis erstreckt. Hier in unserem Kulturkreis haben wir die Möglichkeit bestimmtes Verhalten zu bestrafen, was meines Wissens auch passiert.
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