Bei der UNO
Arabische Liga will Schutz von Palästinensern einfordern
publiziert: Donnerstag, 6. Aug 2015 / 08:13 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 6. Aug 2015 / 08:32 Uhr
In einer gemeinsamen Erklärung nach ihrem Treffen kündigten die Aussenminister der Arabischen Liga an, mit internationalen Konsultationen einen entsprechenden Resolutionsentwurf vorzubereiten. (Symbolbild)
In einer gemeinsamen Erklärung nach ihrem Treffen kündigten die Aussenminister der Arabischen Liga an, mit internationalen Konsultationen einen entsprechenden Resolutionsentwurf vorzubereiten. (Symbolbild)

Kairo - Nach den mutmasslichen Gewalttaten jüdischer Extremisten gegen Palästinenser will sich die Arabische Liga bei den Vereinten Nationen für einen besseren Schutz der Palästinenser stark machen. Die arabischen Staaten in der UNO sollen eine Resolution anstrengen.

4 Meldungen im Zusammenhang
Die Gruppe der arabischen Staaten müsse «handeln, um dem Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf hinsichtlich der terroristischen Verbrechen von israelischen Siedlergruppen gegen das palästinensische Volk vorzulegen», erklärte der Chef der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, am Mittwoch vor einem Treffen der 15 Aussenminister des Zusammenschlusses in Kairo.

Mahmud Abbas nahm am Treffen teil

«Gebraucht wird echter internationaler Schutz durch eine Entscheidung des Sicherheitsrats», erklärte al-Arabi. In einer gemeinsamen Erklärung nach ihrem Treffen kündigten die Aussenminister der Arabischen Liga an, mit internationalen Konsultationen einen entsprechenden Resolutionsentwurf vorzubereiten. Zu dem Treffen war auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas angereist.

Bei lebendigem Leibe verbrannt

Am Freitag vergangener Woche war ein Brandanschlag auf ein Wohnhaus im Westjordanland verübt worden, der jüdischen Extremisten angelastet wird. Ein 18 Monate alter Junge verbrannte bei lebendigem Leibe, sein Bruder und seine Eltern wurden schwer verletzt.

Jüdische Extremisten führen in Israel und den Palästinensergebieten eine gewaltsame Kampagne, bei der sie Muslime und Christen oder deren Besitz und Versammlungsorte angreifen.

(bg/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die schlechteste derzeitige Lage seit 1967. (Symbolbild)
Genf - Der von Israel mit Krieg und ... mehr lesen
Jerusalem/Washington - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Juden ... mehr lesen 2
Das Risiko eines Krieges im Nahen Osten steige, so    Israels Ministerpräsident Netanjahu.
Nablus - Vermutlich radikale Siedler haben im Westjordanland einen Brandanschlag verübt, bei dem ein Kleinkind einer palästinensischen Familie ums Leben gekommen ist. Die israelische Armee ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman ist ehemaliger Aussenminister.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 7°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Basel 9°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 7°C 9°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Bern 8°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 5°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Genf 7°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 3°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten