Konferenz arabischer Ölstaaten:
Arabischer Ölländer wollen mehr Öl fördern
publiziert: Mittwoch, 23. Feb 2000 / 21:00 Uhr

Dubai/Kairo - Die Ölminister sechs arabischer Staaten haben sich nach dem drastischen Anstieg des Ölpreises in den vergangenen Monaten eine mögliche Förderausweitung nicht ausgeschlossen.

Zum Abschluss eines eintägigen Treffens am Mittwoch in Riad hiess es in einer Mitteilung des «Golf Kooperationsrats» GCC: «Die Minister haben den Wunsch ihrer Länder betont, das Marktgleichgewicht künftig zu erhalten in Kooperation mit anderen Produzentenstaaten.»
Der GCC gehören die OPEC-Mitglieder Saudi Arabien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar an, sowie die Nicht-OPEC- Staaten Oman und Bahrain.

Ölpreise zwischen 20 und 25 Dollar
Bereits in den Tagen zuvor hatte sich Saudi Arabien als weltgrösster Ölproduzent bereit erklärt, sich bei einer Förderausweitung mit Ölpreisen zwischen 20 und 25 Dollar zufrieden zu geben. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate vertreten diese Position.
Selbst Kuwait, das bisher auf einer Beibehaltung der derzeitigen Produktionsmengen beharrt hatte, lenkte kürzlich leicht ein. Iran, der zweitgrösste Produzent in der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), ist gegen eine Ausweitung der Fördermengen.
Am vergangenen Montag hatte Norwegen als grosser Ölexporteur angedeutet, für eine Erhöhung der Fördermengen bereit zu sein. Das OPEC-Sekretariat in Wien berichtete, dass Öl der OPEC erneut teurer geworden sei. Ein Barrel (159 Liter) habe in der vergangenen Woche 27,20 Dollar gegenüber 26,39 Dollar in der Woche zuvor gekostet.

Besorgnis über Preisschwankungen
US-Energieminister Bill Richardson forderte am Mittwoch in Kairo erneut einen Preisrückgang für Erdöl. Ein weiterer Anstieg der Preise bringe den Ölmarkt aus dem Gleichgewicht, sagte Richardson. Die USA seien besorgt über die Preisschwankungen. Richardson reist derzeit durch die Region vor dem bevorstehenden Treffen der Organisation der Erdöl exportierenden Staaten (OPEC) Anfang März.

(ba/sda)

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