Arbeitgeber unterstützen Referendum zum Mutterschaftsurlaub nicht
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 11:19 Uhr

Zürich - Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt das SVP-Referendum gegen die geplante Mutterschaftsentschädigung nicht. Mit der vom Parlament verabschiedeten Vorlage ist der Verband aber keineswegs nur glücklich.

Der Auftrag zur Schaffung einer Mutterschaftsversicherung ist seit 1945 in der Verfassung verankert.
Der Auftrag zur Schaffung einer Mutterschaftsversicherung ist seit 1945 in der Verfassung verankert.
In einer Mitteilung kritisierte der Arbeitgeberverband den Ausbau des Sozialstaates kurz nach dem deutlichen Volksentscheid gegen die Mutterschaftsversicherung 1999.

Einige Kantone hätten jedoch eigene Mutterschaftsprojekte angekündigt und der Wildwuchs verschiedener Modelle führe vermutlich zu einem Mehraufwand für die Wirtschaft.

Gegenüber dem Projekt von 1999 habe die geplante Mutterschaftsentschädigung den Vorteil, dass nicht-erwerbstätige Frauen keine Grundleistung aus Steuermitteln erhielten.

Ausserdem würden keine Mehrwertsteuerprozente erhoben und die Arbeitnehmer beteiligten sich über den EO-Fonds ebenfalls an der Finanzierung.

Der Verband befürchtet, dass bei einer Ablehnung das Problem der Mutterschaftsversicherung ungelöst bleibt und die Vorlage bei einem späteren Anlauf im Parlament wieder ausgebaut werden könnte.

Die SVP-Delegierten hatten an ihrer Versammlung von Ende Juni in Grenchen mit grosser Mehrheit das Referendum gegen den Mutterschaftsurlaub beschlossen.

Der Auftrag zur Schaffung einer Mutterschaftsversicherung ist seit 1945 in der Verfassung verankert.

(bsk/sda)

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