Arbeitspartei-Chef Mitzna kündigt seinen Rücktritt an
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 21:09 Uhr

Jerusalem - Der Chef der israelischen Arbeitspartei, Amram Mitzna, hat seinen Rücktritt angekündigt. Für die Führung der Partei fehle ihm die nötige Unterstützung, sagte der 57-jährige Mitzna in einer im Radio und im Fernsehen übertragenen Ansprache.

Amram Mitzna.
Amram Mitzna.
Der frühere Bürgermeister von Haifa war erst Ende November zum Nachfolger von Benjamin Ben Elieser als Vorsitzender der Arbeitspartei gewählt worden. Bei der Parlamentswahl am 28. Januar erzielte die Partei das schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte.

Mitte war schon als junger Offizier offen gegen Scharon Sturm gelaufen. 1982 forderte er auf dem Höhepunkt des israelischen Libanon-Feldzugs öffentlich den Rücktritt des damaligen Verteidigungsministers.

Mitzna, der 1993 den Dienst im Rang eines Generalmajors quittierte und gleich danach für die Arbeitspartei Bürgermeister in der Hafenstadt Haifa wurde, wies ähnliche Qualifikationen auf, wie einige seiner berühmten Vorgänger im Amt.

Zwar schaffte er es nicht zum Generalstabschef wie Rabin oder Ehud Barak, doch auch er galt als vorzüglicher Offizier, der während des ersten Palästinenseraufstands Ende der 80er Jahre den Zentralabschnitt Israels kommandierte. Er kämpfte in vier Kriegen und tendierte doch, wie viele prominente Generäle, zur Linken.

Ganz bewusst trat er im vergangenen Jahr gegen den rechts stehenden Parteichef und damaligen Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser an. Dessen Nähe zu Scharon hatte die Arbeitspartei in eine tiefe Identitätskrise gestürzt und sie beim Wähler unglaubwürdig gemacht.

Doch Mizna stand von Anfang an auf verlorenem Posten. Nahezu alle prominenten Parteifreunde hintertrieben seine Kandidatur und taten im Wahlkampf nichts, um dem wenig charismatischen und bewusst lässig auftretenden Neu-Politiker zu helfen.

(fest/sda)

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