Armee-Chef sieht Cyberwar als gefährlichste Bedrohung
publiziert: Montag, 6. Sep 2010 / 09:26 Uhr
«Stellen Sie sich vor, was passieren könnte, wenn die Codes zur Auslösung unserer Waffensysteme in falsche Hände geraten», so Blattmann.
«Stellen Sie sich vor, was passieren könnte, wenn die Codes zur Auslösung unserer Waffensysteme in falsche Hände geraten», so Blattmann.

Bern - Armee-Chef André Blattmann hält den Krieg im Internet, den Cyberwar, «für die aktuell gefährlichste Bedrohung». Wenn es jemandem gelänge, die Kommunikations- und Stromnetze lahmzulegen, könnten die Systeme der Schweizer Armee nicht mehr eingesetzt werden.

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«Stellen Sie sich vor, was passieren könnte, wenn die Codes zur Auslösung unserer Waffensysteme in falsche Hände geraten. Da würden wir an unserem Lebensnerv getroffen», sagte Blattmann im Interview mit dem aktuellen «Migros-Magazin».

Im Krieg im Internet eigneten sich die im Berufsleben sehr gut ausgebildeten Schweizer Soldaten «eigentlich sehr viel besser für diese Aufgaben als Berufssoldaten». Gerade dies sei heute der grosse Vorteil des Milizsystems.

Im Interview bekräftigte Blattmann ausserdem die Haltung des Bundesrates, wonach es ausgeschlossen sei, dass die Schweizer Armee Mitglied in einer Militärallianz werde.

(sl/sda)

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