Armee XXI bevorzugt indirekt Ausländer
publiziert: Dienstag, 8. Apr 2003 / 14:00 Uhr

Bern - Das Jugendkomitee für eine bessere Armeereform ist überzeugt: Die Armee XXI macht Junge arbeitslos, bevorzugt Ausländer, ist bildungsfremd und wirtschaftsfeindlich.

Die Schweizer Armee soll verkleinert werden.
Die Schweizer Armee soll verkleinert werden.
Beim neuen Aushebungssystem stellten sich zudem Fragen des Datenschutzes und der Privatsphärenverletzung.

Im überparteilichen unabhängigen Jugendkomitee haben sich über 1000 Jugendliche zusammen geschlossen. Die Federführung liegt bei der SVP- und FDP-dominierten Bewegung Young4FUN.ch. An einer Medienkonferenz in Bern begründete das Komitee seinen Widerstand gegen die Armee XXI, über die am 18. Mai abgestimmt wird.

Einer der Gründe für die Ablehnung der Armee XXI liegt in der geplanten Verlängerung der Rekrutenschule um 6 auf 21 Wochen. Damit könnten RS und berufliche Ausbildung nicht mehr aufeinander abgestimmt werden, es käme zu Überschneidungen mit dem Studienbeginn, sagte Komitee-Vertreterin Evelyne Hutter.

Die geplante Herabsetzung des Dienstpflichtalters von 42 auf 27 Jahre würde laut Hutter zudem bedeuten, dass viele junge Menschen während ihrer Ausbildungszeit fast ein Jahr Militärdienst leisten müssten.

Jugendliche, die vor der RS eine Lehre machten, würden bei der Stellensuche Probleme haben, sagte Hutter weiter. Die Unternehmer würden nämlich ältere oder ausländische Arbeitskräfte bevorzugen, die nicht bis zum 27. Altersjahr jedes Jahr in den WK müssten.

(bsk/sda)

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