Armee leistet mehr Diensttage
publiziert: Freitag, 6. Jan 2006 / 17:12 Uhr / aktualisiert: Samstag, 7. Jan 2006 / 11:46 Uhr

Bern - Die Schweizer Armee ist 2005 fast eine halbe Million Diensttage im Einsatz gestanden. Das ist ein Viertel mehr als im Vorjahr. Ein Grund dafür ist das Augusthochwasser.

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Aber auch das Seebeben in Asien, der Botschaftsschutz, das WEF sowie nationale Feste beanspruchten militärische Kapazität.

Insgesamt leisteten die Armeeangehörigen im Einsatz 496 934 Diensttage «zur Zufriedenheit der politischen Auftraggeber», wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) rapportiert.

Damit lagen die Einsatztage der Armee wieder gleich hoch wie 2003 - vor der Armeereform mit ihrer drastischen Truppenreduktion.

Drei Hauptgründe für Zunahme

Das VBS nannte für die Zunahme drei Hauptgründe: Im Sicherheitsdienst für das World Economic Forum (WEF) und im Botschaftsschutz fielen gegenüber 2004 über 65 000 Diensttage mehr an.

Nach dem Seebeben in Asien und den Augusthochwassern in der Schweiz leistete die Armee 50 000 Diensttage mehr.

In der Katastrophenhilfe wurden insgesamt 17 089 Diensttage geleistet. Nach dem Seebeben in Asien absolvierte Schweizer Militär in Sumatra an 64 Operationstagen 2814 Diensttage. Drei Super-Puma-Helikopter flogen in 476 Flugstunden 2267 Personen und 368 Tonnen Hilfsgüter.

August-Hochwasser

Im August-Hochwasser in der Schweiz leistete die Armee 45 548 Diensttage im eigentlichen Katastropheneinsatz und danach. Neben dem Einbau von Notbrücken erbrachte das Militär fast 1000 Baggertage und über 1100 Kippertage.

In knapp 500 Flugstunden transportierte die Luftwaffe 9477 Leute sowie 860 Tonnen Güter, Schwemmholz und Tiere. Zudem schafften Wehrleute 2000 Tonnen Futtermittel für die Landwirtschaft heran.

Dieser Einsatz ist laut VBS noch nicht beendet; im Frühjahr 2006 sei mit weiteren Gesuchen zu rechnen. Auch die Unterstützungseinsätze zugunsten Privater stiegen wegen der August-Unwetter.

(bert/sda)

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