Bis Ende Mai
Armee muss tausende Personendossiers überprüfen
publiziert: Montag, 30. Apr 2012 / 15:49 Uhr / aktualisiert: Montag, 30. Apr 2012 / 16:53 Uhr
Nur wenige Ex-Soldaten besitzen wohl eine Armeewaffe.
Nur wenige Ex-Soldaten besitzen wohl eine Armeewaffe.

Bern - Die Schweizer Armee muss bis Ende Mai 27'000 Dossiers ehemaliger Armeeangehöriger auf ihre Vollständigkeit überprüfen. Nur die wenigsten der zu überprüfenden Ex-Soldaten dürften im Besitz einer Armeewaffe sein.

Wir liefern alle Arten von Schoggi und Mints Swiss Army und Swiss Navy
Star Trade GmbH
Im Feld 16 / Postfach 184
8184 Bachenbülach
7 Meldungen im Zusammenhang
Bei der Abgleichung von Daten aus den Kantonen mit den zentral gespeicherten Angaben über insgesamt 247'000 ehemalige Armeeangehörige sei in 27'000 Fällen der Verdacht entstanden, dass die Daten unvollständig seien, sagte Armeesprecher Walter Frik auf Anfrage. Die betroffenen Ex-Soldaten seien im März aufgefordert worden, ihr Dienstbüchlein einzuschicken.

Die im Dienstbüchlein festgehaltenen Daten über die erhaltenen Ausrüstungsgegenstände würden dann mit den elektronischen Angaben abgeglichen und "falls nötig nachgeführt", sagte Frik. Über den "Datenverlust" hatte die "SonntagsZeitung" berichtet.

Da es sich bei den angeschriebenen Personen um "ordentlich abgerüstete" Personen handle, rechnet Frik mit "einigen wenigen" Fällen, in denen mit der Unsicherheit über die Vollständigkeit der Daten auch Unklarheit über den Verbleib der Armeewaffe herrscht.

Wer seine Waffe über das Dienstende hinaus behalten will, muss dafür ein Gesuch stellen.

Armeechef weist Vorwürfe zurück

Armeechef André Blattmann weist die Vorwürfe zurück, dass die Armee die Kontrolle über die ausgegebenen Armeewaffen teilweise verloren hat. Er verwahre sich gegen den Vorwurf des "laissez-faire", der in den Medien erhoben worden sei, sagte Korpskommandant Blattmann vor den Medien.

Er verwahre sich auch in aller Form gegen die gemachten Unterstellungen, dass Exponenten der Armee und des Verteidigungsdepartements im Vorfeld der Abstimmung über die Initiative "Für den Schutz vor Waffengewalt" gelogen hätten.

Fakt sei vielmehr, dass die Armee alles unternehme, um Missbräuche zu verhindern, sagte Blattmann weiter und zählte alle Massnahmen auf, die seit 2007 getroffenen wurden, nachdem ein 21-jähriger Soldat in Zürich-Höngg mit seinem Armee-Sturmgewehr ein ihm unbekanntes 16-jähriges Mädchen erschossen hatte.

 

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Noch immer ist sich die Armee bei rund 5000 ehemaligen Soldaten nicht sicher, ob diese ihr Sturmgewehr oder ihre Pistole ... mehr lesen
Waffenbesitz bei 5000 Soldaten ungeklärt. (Archivbild)
Bern - Im März hat die Schweizer Armee bei 27'000 ehemaligen ... mehr lesen
Bei 6000 Rekruten ist die Wohnadresse nicht bekannt.
Bern - Die Schweizer Armee hat rund 27'000 ehemalige Soldaten aufgefordert, ihr Dienstbüchlein einzuschicken. Dies ... mehr lesen
Die Armee möchte wissen, wo die Armeewaffen sind.
Weitere Artikel im Zusammenhang
733 Waffen sind in problematischen Händen. Wer ist das nächste Opfer?
Bern - Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK) kritisiert, dass ... mehr lesen 4
Bern - Nachdem im Mai 2011 ein ausgemusterter Armee-Korporal mit seiner Ordonnanzpistole einen Polizisten erschossen hatte, liess die Armee die angeordneten Abrüstungen der letzten sechs Jahre überprüfen. 530 unerledigte Fälle wurden entdeckt. Bis zum Jahresende sollen diese Waffen eingezogen sein. mehr lesen  1
Wir liefern alle Arten von Schoggi und Mints Swiss Army und Swiss Navy
Star Trade GmbH
Im Feld 16 / Postfach 184
8184 Bachenbülach
Mehr als nur ein Museum
Ueli Maurer gibt sich zufrieden. (Archivbild)
Ueli Maurer gibt sich zufrieden. (Archivbild)
Zufrieden trotz Gripen-Nein  Adelboden BE - Für Bundesrat Ueli Maurer ist 2014 kein glorreiches Jahr gewesen: Das Volk hat den Kauf neuer Kampfflugzeuge abgelehnt. An seiner Jahresmedienkonferenz zeigte sich der Verteidigungsminister dennoch zufrieden. 
SIK: Mehr Rechte für den Nachrichtendienst Bern - Der Nachrichtendienst soll mehr Kompetenzen erhalten. Die Sicherheitspolitische Kommission des ...
Der Nachtrichtendienst soll Telefone und Internetleitungen anzapfen dürfen.
News.ch erklärt die Schweiz  Der Military-Look ist wieder voll angesagt. In der Schweiz ist es das schon seit 35 Jahren. Die Schweizer Armee hat 1979 ein Kleidungsstück herausgebracht, ohne das wohl bereits ...  
Ein Trikot, ein Name.
News.ch erklärt die Schweiz  Auf das Schweizer Militärvelo müsste schon eine Bombe fallen, um es kaputt zu machen. So robust das Ordonnanzrad 05 ist, so bockig ist es. Mit 05 ist übrigens 1905 gemeint, dem Jahr seiner Einführung.  
Titel Forum Teaser
  • thomy aus Bern 4173
    Burka-Tragverbot in der Schweiz ... Ich denke JA! Diese Frauen bewegen sich bei uns in absolut fremdem ... gestern 22:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2632
    Musliminnen... können mit der Burka rumlaufen, wie sie wollen. Aber es darf sich dann ... gestern 11:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2632
    Es... muss nun allen Flüchtlingsunterstützern die Möglichkeit gegeben werden ... Sa, 20.12.14 20:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Ich würde mich nicht dazu hergeben, an jedem Schweinehund zu lecken! Sorry! Das tun ... Fr, 19.12.14 11:20
  • PioXX aus Orbetello 161
    Das Lecken... ...das habe ich leider einem anderen Schweinehund versprochen! Fr, 19.12.14 09:44
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Darum muss ich auswandern! Es darf in der Schweiz wohl niemand leben, der sich einen offen Blick ... Do, 18.12.14 15:32
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2632
    Im... nächsten Jahr werden es noch mehr Bootsflüchtlinge versuchen nach ... Do, 18.12.14 12:33
  • PioXX aus Orbetello 161
    Warum Warum lebt eine Kassandra eigentlich in der Schweiz? Sie würde sich ... Do, 18.12.14 11:45
Companion for Life
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 0°C 2°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 0°C 3°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 2°C 5°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern -0°C 7°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 4°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Genf 0°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 11°C 13°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten