Lance Armstrong will nicht mehr. Der Rekordsieger der Tour de France verzichtet auf weitere Einsprüche gegen die Ermittlungen der US-Dopingjäger.
Die USADA will Armstrong alle bei der Tour de France gewonnenen Titel aberkennen und ihn lebenslang sperren lassen. Das gesamte Verfahren habe einen «zu hohen Zoll» von ihm und seiner Familie gefordert, begründete Armstrong seinen Entschluss. Wenn er eine Chance gesehen hätte, in einer fairen Umgebung die Vorwürfe widerlegen zu können, hätte er «die Chance wahrgenommen». «Aber ich weigere mich, in einem einseitigen und unfairen Prozess mitzumachen.» Ein Dopinggeständnis legte Armstrong damit aber nicht ab.
«Das ist ein trauriger Tag für alle von uns, die den Sport und unsere Athleten-Helden lieben», teilte Tygart in einem Schreiben der USADA mit. «Der Fall ist ein herzzerreissendes Beispiel dafür, wie die Kultur des Siegens um jeden Preis einen sauberen und fairen Sport verhindert», sagte Tygart.
In die Ecke gedrängt
Armstrong hatte erst Anfang der Woche eine weitere Niederlage im Ringen mit der USADA hinnehmen müssen. Ein Richter in Armstrongs Heimatstadt Austin wies die Klage des Ex-Radprofis am Montag ab, der die USADA bei ihren Ermittlungen gegen sich blockieren wollte. Durch diesen Beschluss war Armstrong die Möglichkeit genommen worden, eine Schiedsgerichts-Verhandlung zu verhindern, bei der er offiziell als Doper gebrandmarkt werden könnte. «Heute schliesse ich diese Seite. Ich werde dieses Thema nicht mehr ansprechen, unabhängig von den Umständen», schrieb Armstrong.
Die Doping-Jäger werfen Armstrong jahrelanges Doping und Handel mit illegalen Substanzen vor. Der siebenmalige Gewinner der Tour de France soll Teil einer regelrechten «Doping-Verschwörung» gewesen sein. Der Texaner wird seit Jahren mit Doping-Vorwürfen konfrontiert. Zuletzt hatten mehrere ehemalige Teamkollegen gegen ihren früheren Chef ausgesagt.
Will der «fitteste 40jährige auf dem Planeten» sein
Von 1999 bis 2005 hatte Armstrong siebenmal in Serie die Tour de France gewonnen. Der deutsche Jan Ullrich war in den Jahren 2000, 2001 und 2003 hinter dem Amerikaner auf Platz zwei des wichtigsten Radrennens der Welt gefahren. Ob Ullrich bei einer Aberkennung der Titel nachträglich zum Sieger ernannt werden würde, ist aber offen.
Armstrong teilte mit, dass er sich künftig nur noch um die Arbeit seiner Stiftung, dem Kampf gegen Krebserkrankungen und um seine Familie kümmern wolle. «Nach vorne blickend werde ich mich um die Erziehung meiner fünf wunderbaren (und energetischen) Kinder und dem Kampf gegen Krebs widmen und versuchen, der fitteste 40-Jährige auf dem Planeten zu sein», schrieb er.
(fest/Si)
- keinschaf aus Henau 1513
Und noch dazu... ...wirkt sich der Eintritt von keinschaaf positiv auf das Budget aus;-) ... Do, 16.05.13 00:06 - Bogoljubow aus Zug 309
Jetzt hat also auch Werder ein keinschaaf. Mi, 15.05.13 21:40 - jorian aus Gretzenbach 1170
Gibt es in München nur Fussball? ... Di, 23.04.13 09:38 - Rheintal aus Azmoos 1
Viel Spass dafür müsste man Fussball spielen können. Was ja Mangelware ist bei den ... Di, 09.04.13 08:51 - Mabitron aus Menziken 1
Super für Berra, trotzdem bitte Vorsicht! Ich befinde mich momentan auf Geschäftsreise in Calgary. Dort hatte ich ... Mo, 08.04.13 21:25 - abidabi aus Basel 2
ALLE gegen den FCB Ich möchte keinen Verein mehr sehen der gegen den FCB verliert. Also ... Sa, 06.04.13 11:45 - BigBrother aus Arisdorf 1346
Selbstüberschätzung Ist schon heute der 1. April? Dieser Möchtegern-Star konnte sich bis ... Do, 28.03.13 09:08 - BigBrother aus Arisdorf 1346
wen wundert's Yakin ist und bleibt ein Loser! Auch dieser vermeintliche ... Do, 21.03.13 17:51
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