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Asien: Social Media für Reisende ein Muss
publiziert: Donnerstag, 23. Okt 2014 / 08:31 Uhr
Eindrücke der Ferien werden zur Nebensache - solange das Handy dabei ist. (Symbolbild)
Eindrücke der Ferien werden zur Nebensache - solange das Handy dabei ist. (Symbolbild)

Paris/St. Andrä-Wördern - 70 Prozent der Reisenden in der asiatisch-pazifischen Region nutzen während ihres Aufenthalts Social Media. Urlauber aus China, Vietnam und Indonesien sind besonders aktive User, während Reisende aus Australien, Neuseeland und Japan beim Gebrauch von Facebook und Co am zurückhaltendsten sind. Zu diesem Ergebnis kommt der zweite «Social Media Monitor» von Accor Asia Pacific.

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«Social Media ist für die Reiseinspiration von grosser Bedeutung - besonders durch Fotos, die auf Facebook und Co aus dem Urlaub gepostet werden. Auch wenn meist 'Freunde und Familie' als Hauptgrund für eine Reiseentscheidung genannt werden, erfolgt die Inspiration doch häufig über soziale Netzwerke», sagt Social-Media-Experte Günter Exel  im Gespräch mit pressetext.

«Aber auch während der Reise wollen die Nutzer ihre Eindrücke und Erlebnisse teilen - da spielen Social Media und Messenger-Apps eine wichtige Rolle.»

Facebook und WhatsApp beliebt

Im Durchschnitt verbringen die Reisenden täglich 2,8 Stunden in sozialen Netzwerken, Spitzenreiter sind hier Menschen aus Indonesien, Malaysia und Thailand mit täglich rund vier Stunden. Facebook ist dabei das beliebteste Social Network - jedoch hat WhatsApp die Facebook-Nutzung in den vier Märkten Hongkong, Malaysia, Singapur und Indien bereits überholt.

«Welche Netzwerke verwendet werden, hängt sehr stark von Alter und Publikum ab - Messenger-Apps sind besonders für Jüngere das Kommunikationsmittel Nummer eins. Es gibt einen starken Trend zum Messenger, da dort Nachrichten leichter an kleinere Zielgruppen versendet werden können. Aber es werden nach wie vor auch Fotos und Postings auf Facebook mit grösseren Kreisen geteilt», kommentiert Exel.

Neben Facebook und WhatsApp stehen bei den Reisenden aus dem asiatisch-pazifischen Raum auch die dort gegründeten Social Networks und Messenger-Apps wie WeChat, Sina Weibo, Line und KakaoTalk hoch im Kurs.

Tourismus profitiert vom Trend

«Die Herausforderung liegt darin herauszufinden, welche sozialen Netzwerke Gäste aus verschiedenen Herkunftsländern nutzen.

Sie sollten ermutigt werden, ihre Reiseeindrücke zu teilen, zum Beispiel unter einem bestimmten Hashtag, damit die Inhalte zum Teil einer grösseren Reiseerfahrung werden. Die Schweizer machen das mit der Aktion # SwissSelfie vor. Eine gute WLAN-Verfügbarkeit ist da natürlich auch unabdingbar», so Exel abschliessend.

(awe/pte)

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