Asis warnt europäische Länder
publiziert: Samstag, 15. Feb 2003 / 07:47 Uhr

Rom - Der irakische Vizeregierungschef Tarik Asis hat die europäischen Länder vor einer Teilnahme an einem Krieg gegen den Irak gewarnt. Das würden die arabischen Länder als einen Kreuzzug ansehen, sagte Asis bei einer Pressekonferenz in Rom.

Zuvor hatte Asis Papst Johannes Paul II. und den italienischen Aussenminister Franco Frattini getroffen. Die Europäer sollten sehr vorsichtig sein, George Bush zu unterstützen, sagte Asis. Die USA wollten als imperialistische Macht die Herrschaft über den Irak und die Region übernehmen, fügte er hinzu.

Wir sind zu noch mehr Zusammenarbeit bereit. Wir werden alles Mögliche tun, um zu beweisen, dass wir keine Massenvernichtungswaffen haben, kündigte Asis an.

Zuvor hatte Asis Papst Johannes Paul II. die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen (UNO) in der Abrüstungsfrage zugesagt. Bei einer rund 30-minütigen Privataudienz Asis´ forderte der Papst von Irak die wortgetreue Einhaltung der Abrüstungsauflagen der UNO-Resolution.

Papst Johannes Paul II. hat wiederholt ungewohnt scharfe Kritik an einem Krieg in Irak geübt und zu einer friedlichen Lösung des Konflikts aufgerufen. Asis, der der christlichen Minderheit in seinem Land angehört, hatte um eine Audienz beim Papst gebeten.

Inzwischen hat der irakische Präsident Saddam Hussein die Herstellung von und den Handel mit Massenvernichtungswaffen per Dekret verboten. Einzelpersonen und Unternehmen im privaten und halbstaatlichen Sektor ist es untersagt, chemische, biologische und atomare Waffen einzuführen und zu produzieren, heisst es in dem Erlass des Präsidenten. Saddam Hussein bekräftigte überdies, sein Land sei frei von Massenvernichtungswaffen.

(bsk/sda)

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