Im Kampf gegen das «Böse»
Assad-Truppen erobern Stadt und Dorf vom IS zurück
publiziert: Montag, 23. Nov 2015 / 13:55 Uhr / aktualisiert: Montag, 23. Nov 2015 / 15:07 Uhr
Assads-Truppen konnten Städte und Dörfer zurückerobern.
Assads-Truppen konnten Städte und Dörfer zurückerobern.

Damaskus - Drei Wochen nach der Erstürmung durch IS-Kämpfer haben die syrischen Regierungstruppen eine Stadt und ein Dorf in der Provinz Homs von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zurückerobert. Bei der Eroberung von Mahin und Hawarin halfen regierungstreue Milizen.

4 Meldungen im Zusammenhang
Dem IS seien schwere Verluste zugefügt worden, berichtete das Staatsfernsehen am Montag. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte den Vorstoss, bei dem die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad von russischen Kampfbombern und Helikoptern unterstützt worden seien.

IS-Kämpfer hatten Mahin am 1. November überrannt. Vor der Rückeroberung war eine Feuerpause vereinbart worden, allerdings hatten Regierungstruppen Kontrollposten um die Stadt herum errichtet. Die syrischen Streitkräfte könnten nun auch die Stadt Al-Karjatain ins Visier nehmen, die noch unter IS-Kontrolle steht und die 15 Kilometer vor Mahin liegt.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle rückten die Assad-Truppen auch auf die Vororte der weltberühmten Ruinenstadt Palmyra vor, die der IS im Mai erobert hatte. Seitdem zerstörten die Extremisten dort zahlreiche bedeutende Tempel.

Flugverkehr eingestellt

Wegen der russischen Angriffe in Syrien hat der Irak den Flugverkehr im Norden des Landes vorübergehend eingestellt. Flüge in die kurdischen Autonomiegebiete seien für 48 Stunden ausgesetzt worden, erklärte Iraks Behörde für zivile Luftfahrt am Montag.

Diese Entscheidung diene dem Schutz der Passagiere, hiess es. Moskau bombardiert seit Ende September Ziele in Syrien und setzt dabei Langstreckenbomber und Marschflugkörper ein. Die Marschflugkörper werden teilweise vom Kaspischen Meer aus abgeschossen und überqueren den Iran und den Nordirak. Bewohner in den kurdischen Autonomiegebieten des Landes hatten immer wieder berichtet, die Marschflugkörper gehört zu haben.

Betroffen von der Entscheidung der irakischen Luftfahrtbehörde sind Flüge von und nach Erbil sowie die Stadt Suleimanija. Auf den anderen Flughäfen des Landes gehe der Flugverkehr normal weiter.

 

(nir/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
«Die Franzosen haben den Entwurf extra auf die Aspekte fokussiert, bei denen es Einheit gibt.»
New York - Frankreich fordert die internationale Gemeinschaft in einem UNO-Resolutionsentwurf auf, sich dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzuschliessen. Das Dokument ... mehr lesen
Rom - Syriens Präsident Baschar ... mehr lesen 1
Assad denkt nicht an einen raschen Machtübergang.
Wladimir Putin will der syrischen Armee zusätzlich unter die Arme greifen.
New York - US-Präsident Barack ... mehr lesen 7
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte gedacht. mehr lesen  
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen Kalten Krieg will er trotz mehr Präsenz im Osten vermeiden. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 2°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Basel 4°C 12°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 2°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen freundlich
Bern 1°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 2°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Genf 3°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 2°C 9°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten