Durchbruch
Assad erlaubt Eintritt von UNO-Waffeninspekteure in Syrien
publiziert: Mittwoch, 31. Jul 2013 / 22:30 Uhr
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad gibt endlich nach.
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad gibt endlich nach.

New York - Nach langem Widerstand hat der syrische Machthaber Baschar al-Assad eingewilligt, UNO-Waffeninspekteure zur Prüfung von Vorwürfen zum Einsatz von Chemiewaffen ins Land zu lassen. Diplomaten zufolge könnten die Inspektoren bereits kommende Woche nach Syrien reisen.

10 Meldungen im Zusammenhang
Die Mission werde «so bald wie möglich nach Syrien reisen, um gleichzeitig drei der berichteten Vorfälle zu untersuchen», sagte UNO-Sprecher Martin Nesirky am Mittwoch in New York. Insgesamt liegen der UNO 13 Berichte zum mutmasslichen Einsatz der Waffen vor, doch wollte Damaskus bisher nur in einem Fall eine Prüfung erlauben.

Die syrische Regierung hatte den Inspektoren nur Zugang zu der Kleinstadt Chan al-Assal gewähren wollen, wo laut deren Angaben nach im März beim Einsatz von Chemiewaffen durch die Rebellen 26 Menschen getötet worden waren.

Einsatz umstritten

In vielen Fällen ist nicht nur umstritten, ob tatsächlich Chemiewaffen eingesetzt wurden, sondern auch wer dafür verantwortlich war. Der Einsatz von Chemiewaffen ist auch deshalb brisant, weil die USA dies als Grund für eine militärische Intervention genannt hatten.

Nach UNO-Angaben wurde die Einigung bei einem Besuch einer UNO-Delegation vergangene Woche in Damaskus getroffen.

Demnach sind Besuche in Chan al-Assal sowie in Atajbah und Homs geplant, wo Chemiewaffen im März beziehungsweise Dezember eingesetzt worden sein sollen. Grossbritannien und Frankreich hatten von diesen Angriffen berichtet und die Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht.

(dap/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Damaskus/New York - Chemiewaffenexperten der Vereinten Nationen haben am ... mehr lesen
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Syrien auf, den Chemiewaffen-Experten freie Bahn zu gewähren. (Symbolbild)
Der UNO liegen Berichte vor, wonach an 13 Orten in Syrien Chemiewaffen eingesetzt wurden.
Damaskus - Eine Gruppe von UNO-Experten ist am Sonntag im Bürgerkriegsland Syrien eingetroffen, um Berichten über den Einsatz chemischer Waffen nachzugehen. Die Delegation soll ... mehr lesen
New York - Die Vereinten Nationen ... mehr lesen
Zu den Orten, die das Expertenteam besuchen soll, gehört auch die Kleinstadt Chan al-Assal.
Präsident Baschar al-Assad will die Kämpfe in seinem Land fortsetzen. (Archivbild)
Beirut - Angesichts einer Reihe ... mehr lesen
Beirut - Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF ist tief besorgt über die Lage von ... mehr lesen
Die UNICEF ist tief besorgt über die Lage von Frauen und Kindern, die in der syrischen Stadt Homs eingeschlossen sind. (Archivbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Ein Expertenteam der UNO wird den illegalen Einsatz von Chemiewaffen in Syrien untersuchen.(Symbolbild)
New York - Nach monatelangem Widerstand der syrischen Regierung wird nun doch ein Expertenteam der UNO den Einsatz von Chemiewaffen in dem von einem blutigen inneren Konflikt zerrissenen ... mehr lesen
Åke Sellström und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon fordern Untersuchungen im Kriegsgebiet.
Genf - Für den von Frankreich ... mehr lesen
Carla del Ponte hat Hinweise, dass die Rebellen in Syrien Giftgas eingesetzt haben.
Bern - Die UNO hat nach Angaben von Sonderkommissions-Mitglied Carla del Ponte Hinweise darauf, dass die Rebellen in Syrien Giftgas eingesetzt haben. Das sagte die ehemalige ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 3°C 14°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Basel 6°C 14°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
St. Gallen 5°C 11°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass freundlich
Bern 4°C 14°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Luzern 4°C 13°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen freundlich
Genf 5°C 15°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Lugano 5°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten