Assange-Unterstützer müssen weitere Teile der Kaution abschreiben
Assange-Anhänger sollen Kaution zahlen
publiziert: Montag, 8. Okt 2012 / 17:17 Uhr
Julian Assange hatte gegen Bewährungsauflagen verstossen.
Julian Assange hatte gegen Bewährungsauflagen verstossen.

London - Ihr Engagement für Julian Assange kommt weitere Unterstützer des Wikileaks-Gründers teuer zu stehen: Nach der Flucht des 41-Jährigen in die Botschaft von Ecuador in London sind weitere Teile der Kaution fällig, für die er unter Auflagen auf freien Fuss gekommen war.

7 Meldungen im Zusammenhang
Insgesamt müssen die neun betroffenen Bürgen bis Anfang November 93'500 Pfund (rund 140'000 Franken) zahlen, entschied ein Gericht in London am Montag. 200'000 Pfund an Kaution, die ein weiterer Kreis teils prominenter Assange-Sympathisanten hinterlegt hatte, sind bereits an die Staatskasse gegangen.

Die neun jetzt Betroffenen hatten Garantien von insgesamt 140'000 Pfund gegeben. Jeder muss nun einen Teil seiner Summe zurückzahlen, die Einzelbeträge liegen zwischen 3500 und 15'000 Pfund.

Der Richter drückte seine Bewunderung für die Geldgeber aus. Sie hätten ihre Prinzipien und ihre Überzeugungen über ihr Eigeninteresse gestellt. Unter ihnen ist auch der Journalist Vaughn Smith, der Assange während des Prozesses für mehr als ein Jahr in seinem Anwesen hatte wohnen lassen.

Die Summe wird fällig, weil Assange mit seiner Flucht Mitte Juni gegen Bewährungsauflagen verstiess. Dem 41-Jährigen war auferlegt worden, sich täglich auf einer Polizeistation zu melden.

Er flüchtete jedoch in die Botschaft, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen, wo er wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhört werden soll. Die Assange-Anhänger argumentierten, sie sollten für Assanges Asylantrag nicht bestraft werden.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kino Los Angeles - Das Studio DreamWorks möchte den britischen Schauspieler James McAvoy («The Last King of Scotland») für ... mehr lesen
McAvoy soll den deutschen Netzaktivisten Daniel Domscheit-Berg mimen. (Archivbild)
Wikileaks-Gründer Julian Assange.
London - Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat mit der Veröffentlichung von mehr als hundert neuen US-Militärdokumenten ... mehr lesen
Stockholm - Schwedische Webseiten unter Dauerbeschuss: Aufgebrachte Hacker haben am Donnerstag zum wiederholten Mal ... mehr lesen
Die Attacke beschränkte sich auf die externe Website. (Symbolbild)
Anhänger von Julian Assange organisieren sich.
Stockholm - Unternehmen und Behörden in Schweden sind am Montag ... mehr lesen
London - Der britische Aussenminister William Hague hat Ecuador aufgefordert, ... mehr lesen
Grossbritannien hat angekündigt, den 41-jährigen Australier festzunehmen, sobald er die Botschaft verlässt. (Archivbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Washington - Ecuador hat die Wiederaufnahme des Dialogs mit Grossbritannien im Fall Assange angekündigt. Staatschef Rafael Correa ... mehr lesen
Julian Assange hält sich seit mehr als zwei Monaten in der Londoner Botschaft Ecuadors auf, das ihm am 16. August Asyl gewährt hat.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 16
Francesco Schettino: Weil er das Schiff verliess, wurde er als  «Käptain Feigling» verspottet.
Francesco Schettino: Weil er das Schiff ...
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. mehr lesen 
Verteidigung fordert Freispruch Florenz - Im Berufungsprozess gegen «Costa Concordia»-Kapitän Francesco Schettino hat die ...
Berufungsprozess um «Costa Concordia»-Unglück hat begonnen Florenz - In Florenz hat am Donnerstag der Berufungsprozess ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen 2
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Die Mehrheit der Kommission ist für die Änderungen.(Symbolbild)
Nationalrat sagt Ja zur Stiefkindadoption für Homosexuelle Bern - Homosexuelle sollen künftig Kinder ihrer Partner oder Partnerinnen adoptieren dürfen. Nach dem Ständerat ...
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 18°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 20°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 17°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 18°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 18°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 20°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 21°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten