Assange will am Sonntag vor die Öffentlichkeit treten
publiziert: Freitag, 17. Aug 2012 / 19:23 Uhr
Julian Assange gibt in Ecuador ein Statement abgeben.
Julian Assange gibt in Ecuador ein Statement abgeben.

Quito - Wikileaks-Gründer Julian Assange will nach seinem erfolgreichen Antrag auf Asyl in Ecuador an diesem Sonntag vor die Öffentlichkeit treten. Das kündigte die Enthüllungsplattform Wikileaks im Kurznachrichtendienst Twitter an.

Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
5 Meldungen im Zusammenhang
Der 41 Jahre alte Australier werde «live» und «vor der Botschaft Ecuadors» ein Statement abgegeben, hiess es. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Unklar blieb, ob Assange, der sich seit acht Wochen in der Botschaft aufhält, tatsächlich persönlich vor das Gebäude kommt.

Er würde damit riskieren, von der britischen Polizei festgenommen zu werden. Grossbritanniens Aussenminister William Hague hatte am Donnerstag erklärt, Assange werde kein freies Geleit erhalten, um sein Asyl in Ecuador zu erreichen.

Assange soll wegen des Verdachts, Sexualdelikte verübt zu haben, nach Schweden ausgeliefert werden. Er wird von dem als «Tyrannen-Jäger» bekanntgewordenen spanischen Anwalt Baltasar Garzón vertreten. Garzón forderte Grossbritannien in der spanischen Zeitung «El Pais» auf, internationales Recht zu befolgen und die Entscheidung Ecuadors als souveränes Land zu akzeptieren.

«Sie müssen sich an diplomatische und rechtliche Verpflichtungen halten, die aus der UNO-Flüchtlingskonvention von 1951 hervorgehen», sagte Garzón der Zeitung. Andernfalls werde er vor den Internationalen Gerichtshof ziehen. «Es geht um eine Person, die Gefahr läuft, politisch verfolgt zu werden», sagte der Starjurist.

Diplomatischer Streit

Der Fall Assange war am Donnerstag zu einem diplomatischen Streit zwischen Ecuador, Grossbritannien und Schweden ausgeartet. Ecuadors Aussenminister Ricardo Patiño bezichtigte Grossbritannien, es habe gedroht, die Botschaft des südamerikanischen Landes zu stürmen.

Sein britischer Amtskollege William Hague sagte, eine solche Drohung gebe es nicht. Grossbritannien müsse aber seine internationalen Verpflichtungen erfüllen. Gegen Assange existiert ein EU-weiter Haftbefehl aus Schweden, den Grossbritannien vollstrecken muss.

Unterdessen geht der Poker um Assange auf diplomatischer Ebene weiter. Am Sonntag wollen sich in Ecuador die Aussenminister des südamerikanischen Staatenbundes Unasur treffen, um eine gemeinsame Haltung in der Frage zu beraten.

Für die nächste Woche soll es auch ein Treffen der Aussenminister der Organisation amerikanischer Staaten (OAS) geben. Darüber sollte am Freitagabend (Ortszeit) abgestimmt werden.

USA halten sich zurück

Die USA wollen sich im diplomatischen Zwist zwischen Ecuador und Grossbritannien um den Wikileaks-Gründer offenbar zunächst zurückhalten. Dies sagte eine Sprecherin des Aussenministeriums.

«Das ist eine Angelegenheit zwischen den Ecuadorianern, den Briten und den Schweden», sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Victoria Nuland, am Donnerstag vor den Medien.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Guayaquil - Trotz des Streits mit London über den Fall Assange ist Ecuador weiterhin zu Gesprächen mit der britischen ... mehr lesen
Rafael Correa ist zu weiteren Gesprächen bereit.
Organisation Amerikanischer Staaten.
Washington - Die Aussenminister der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) werden am kommenden Freitag (24. ... mehr lesen
Quito - Ecuador will dem diplomatischen Konflikt mit Grossbritannien um Julian Assange eine internationale Dimension geben. Das ... mehr lesen 2
Gegen Julian Assange sind in den USA rechtliche Anschuldigungen hängig.
Quito - Der frühere spanische Richter Baltasar Garzón wird Wikileaks-Gründer Julian Assange kostenlos vertreten. Dessen Fall ... mehr lesen
Julian Assange, Wikileaks-Gründer
"Gefahr läuft"
ist gut.

Text zu kurz (mind. 10 Zeichen) rot geschrieben.

Also, langer Text:

Ich kaufe seit Jahren meinen Computer, Laptop, Zubehör und was ich auch immer in dieser Hinsicht benötige, beim selben Händler. Der Service ist gut und ich werde als Kundin begrüsst und nicht als Fremde. Ich konnte früher auch immer mit meiner Kreditkarte bezahlen. Diese wird allerdings dort seit einiger Zeit nicht mehr akzeptiert. Ich muss jetzt zur Bank gehen und Geld abheben, wenn ich dort einkaufen will.

Der Grund ist klar und leuchtet mir ein, ich finde es sogar ganz, ganz super von diesen Leuten, auf diese Weise ein Zeichen setzen zu wollen. Leider nützt das offenbar nichts und die "Opfer" sind dann wir Kunden.
Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
«Harschen Arbeitsbedingungen»
«Harschen Arbeitsbedingungen»
Fukushima-Betreiber  Fukushima - Wegen Unterschlagung ihrer Gefahrenzulagen ziehen erstmals Arbeiter der Atomruine Fukushima gegen die Verantwortlichen vor Gericht. Die vier klagenden Arbeiter, von denen zwei derzeit weiter in der Atomanlage im Auftrag eines Subunternehmers beschäftigt sind, fordern umgerechnet fast 800'000 Franken. 
Chris Brown (25) wandert wieder hinter Gitter. mehr lesen  
Chris Brown.
Chris Brown an den MTV Video Music Awards.
Chris Brown bietet Suge Hilfe an Nachdem der Plattenboss Suge Knight (49) bei einer Party angeschossen wurde, hat ihm der Musiker Chris Brown (25) Hilfe angeboten - ...
Chris Brown will mit Karrueche Tran endlich sesshaft werden.
Chris Brown macht keine Spielchen mehr mit Karrueche Musiker Chris Brown (25) deutete an, mit On/Off-Freundin Karrueche Tran (26) endlich sesshaft werden zu wollen. Er ...
Titel Forum Teaser
Klaus Janosch ist Doktorand in Pflanzenernährung an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Bedrohter Boden Fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, dessen Verlust sowohl für uns als ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 7°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 15°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 9°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 16°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten