Asteroid soll Informationen über Planeten liefern
publiziert: Samstag, 6. Sep 2008 / 17:55 Uhr / aktualisiert: Samstag, 6. Sep 2008 / 18:40 Uhr

Darmstadt - Auf der Suche nach Erkenntnissen über die Frühgeschichte unseres Sonnensystems hat erstmals ein europäischer Satellit einen Asteroiden aus der Nähe beobachtet.

Die Sonde Rosetta näherte sich dem Asteroiden 2867 Steins auf eine Entfernung von nur 800 km.
Die Sonde Rosetta näherte sich dem Asteroiden 2867 Steins auf eine Entfernung von nur 800 km.
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Die ESA-Kometensonde Rosetta näherte sich mit einer Geschwindigkeit von rund 31'000 Stundenkilometern dem Asteroiden Steins auf eine Entfernung von nur 800 Kilometern.

Der Satellit machte Aufnahmen und sammelte wertvolle Informationen über diesen seltenen Typus kleiner Himmelskörper im Sonnensystem, wie die Europäische Weltraumbehörde ESA berichtete. Von den Daten versprechen sich Wissenschafter ein besseres Verständnis der Ursprünge und Entwicklung von Planeten.

Steins 1969 entdeckt

Steins wurde 1969 im Asteroiden-Hauptgürtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter entdeckt. Der 360 Millionen Kilometer von der Erde entfernte Himmelskörper wurde seither zwar mit Teleskopen beobachtet, aber noch nie aus der Nähe analysiert.

Nach Auswertung der ersten Bilder von Rosetta sagte der Hauptexperimentator der Kamera OSIRIS, Uwe Keller vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, in Darmstadt: «Steins sieht aus wie ein Diamant im Himmel.» Der Asteroid sei 5,9 Kilometer lang und vier Kilometer hoch. «Der effektive Durchmesser beträgt 5,0 Kilometer. Damit ist er fast zehn Prozent grösser als wir glaubten», sagte Keller.

Der Kometenjäger Rosetta war im März 2004 gestartet und soll sein Ziel, den Kometen 67/P Tschurjumow-Gerasimenko, im Mai 2014 erreichen. Im November 2014 wird er erstmals in der Geschichte der Weltraumforschung eine Landesonde auf der Oberfläche eines Kometen absetzen und den Kometen dann ein gutes Jahr lang auf seinem Weg Richtung Sonne begleiten.

(tri/sda)

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