Flüchtlinge in Deutschland
Asylbewerberheim nach Feuer abgerissen
publiziert: Montag, 24. Aug 2015 / 16:40 Uhr
Offener Hass gegen Flüchtlinge in Deutschland.
Offener Hass gegen Flüchtlinge in Deutschland.

Weissach Im Tal - Eine geplante Unterkunft für Asylbewerber im Südwesten Deutschlands ist am Montag von einem Feuer so stark zerstört, dass sie abgerissen werden musste. Das Gebäude in Weissach im Tal bei Stuttgart (Baden-Württemberg) stand leer, verletzt wurde niemand.

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Zur Brandursache könne noch keine Aussage gemacht werden, sagte ein Polizeisprecher. Dafür sei es noch zu früh. Ausschliessen könne man derzeit nichts. Auch einen Brandanschlag halten die Beamten für möglich - es wäre nicht der erste in der rund 7000 Einwohner zählenden Gemeinde.

Der dreistöckige Altbau sollte in Kürze renoviert werden. Das Gebäude sei nun definitiv unbewohnbar, sagte der Sprecher. Der Schaden sei noch nicht zu beziffern. Der leerstehende Altbau hatte gegen 05.00 Uhr Feuer gefangen, wenig später waren Rettungskräfte vor Ort. Die Feuerwehr hatte den Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle.

Im Herbst 2005 war ein Asylbewerberheim in Weissach schon einmal Ziel eines fremdenfeindlichen Anschlags geworden. Ein 17 Jahre alter Neonazi warf damals mit zwei Komplizen einen Molotow-Cocktail gegen das Haus, in dem sich zu dem Zeitpunkt elf Menschen aufhielten. Verletzt wurde niemand. Der 17-Jährige wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

Die rasant steigenden Asylbewerberzahlen bereiten den Kommunen in Deutschland vor allem bei der Unterbringung Sorgen und Probleme. Baden-Württemberg rechnet in diesem Jahr mit rund 100'000 neu ankommenden Flüchtlingen. Das wären fast viermal so viele wie im vergangenen Jahr. In den vergangenen Monaten haben sich die Anschläge auf geplante und bewohnte Asylbewerberheime in ganz Deutschland gehäuft.

 

(fest/sda)

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Eine infame Unterstellung!
Tief in der braunen Suppe stehend, dieser zombie. Tut so, als ob er lediglich kommentiere, dabei steht er straff hinter diesen Brandschatzern und kritisiert sie nicht mit einem Wort, ja er will uns sogar weissmachen, dass die ganze Bevölkerung (samt himself) hinter diesen Mördern steht.
Eine infame Unterstellung!
Wie abscheulich ist das alles!
Dieser...
Brandanschlag dürfte nicht der letzte gewesen sein angesichts der Völkerwanderung, die auf die europäischen Länder zukommt. Die Brandstiftungen sind die extremistische Spitze einer zunehmend breiteren Ablehnung in der Bevölkerung , wie sie u.a. in der Ablehnung von Nobelviertel gegen Asylunterkünfte zum Ausdruck kommen. Viele trauen sich nicht, ihre Ablehnung offen zu zeigen, weil sie dann fremdenfeindlich hingestellt werden. Deshalb lässt sich das Ausmass der Ablehnung nur indirekt über Sekundärverhalten ahnen.
Man darf bezweifeln, ob die Mehrheit der Bevölkerung die Meinung von Medien und Politik teilt, angesichts der kommenden Millionen Flüchtlinge weiterhin eine unbegrenzte Aufnahme zu fordern und darüber hinaus die Armut als Flüchtlingsgrund zuzulassen.
Man bemerkt auch immer, dass das Flüchtlingsthema künftig das zentrale Thema sein wird. Das wäre aber kein Thema, wenn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung "Refugees welcome" teilen würde.
Man darf deshalb vermuten, dass nicht nur die Brandanschläge, sondern auch andere Formen der Ablehnung mit der Flüchtlingsflut steigen werden. Der Riss in der Gesellschaft wird grösser.
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