«Atlantis»-Astronauten beenden ISS-Ausseneinsatz
publiziert: Sonntag, 17. Feb 2008 / 15:40 Uhr

Houston - Die USA wollen ihren defekten und bedrohlich Richtung Erde ziehenden Spionage-Satelliten erst nach der Rückkehr der Raumfähre «Atlantis» abschiessen.

Atlantis-Kommandant Stephen Frick.
Atlantis-Kommandant Stephen Frick.
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«Wir werden sicher wieder auf der Erde sein, bevor sie irgendetwas unternehmen,» sagte Atlantis-Kommandant Stephen Frick in einer Live-Schaltung von Bord der Internationalen Raumstation ISS. Die «Atlantis» soll am Montag von der ISS abkoppeln, am Mittwoch wird sie wieder auf der Erde erwartet.

Zwei US-Astronauten der Raumfähre «Atlantis» hatten am Freitag ihren letzten Ausseneinsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) beendet. In rund siebeneinhalb Stunden installierten sie eine Sonnenwarte und zwei Experimentieranlagen am neuen «Columbus»-Weltraumlabor. Zudem montierten die beiden US-Amerikaner Rex Walheim und Stanley Love ein defektes Gyroskop ab.

Der defekte Spionage-Satellit könnte nach US-Angaben Anfang März unkontrolliert in die Erdatmosphäre eintreten, sollte ein gezielter Abschuss scheitern. Der Satellit würde demnach zwischen 58,5 Grad nördlicher und 58,5 Grad südlicher Breite in die Atmosphäre eintreten - damit wären fast nur die Polargebiete ausser Gefahr.

Russland reagierte mit Besorgnis auf die Pläne der USA, den Satelliten abzuschiessen. Das Verteidigungsministerium in Moskau befürchtet, dass die USA die Havarie zur Erprobung ihrer Raketenabwehrsysteme nutzen wollten, wie der Radiosender «Echo Moskwy» berichtete.

(dl/sda)

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