«Atlantis» endlich ins All gestartet
publiziert: Samstag, 9. Sep 2006 / 19:55 Uhr

Cape Canaveral - Nach mehreren Anläufen ist am Samstag die US-Raumfähre «Atlantis» ins All gestartet.

«Atlantis» hob diesmal wie geplant in Richtung Internationale Raumstation ISS ab.
«Atlantis» hob diesmal wie geplant in Richtung Internationale Raumstation ISS ab.
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Der Shuttle hob wie geplant um 11.15 Uhr (17.15 Uhr MESZ) vom Kennedy-Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral in Richtung Internationale Raumstation ISS ab.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hatte den Start der «Atlantis» zuletzt am Vortag wegen eines neuen technischen Problems verschieben müssen. Zuvor war der Start bereits wegen eines Blitzschlags, wegen des Tropensturms «Ernesto» und wegen mehrerer technischer Mängel verschoben worden.

Ursprünglich hätte die Raumfähre schon am 27. August abheben sollen. Heute war einer der letztmöglichen Starttermine, weil in Kürze auch eine russische Sojus-Kapsel zur ISS fliegen soll. Der Shuttle soll sechs Astronauten und Ausrüstung für die Energieversorgung zur ISS bringen und elf Tage im All bleiben.

Abbröckelnder Isolierschaum

Die Raumfähre hob diesmal wie geplant vom Kennedy-Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab. Eine Minute nach dem Start hatte sie eine Geschwindigkeit von knapp 6000 Stundenkilometern erreicht.

«Alle Systeme funktionieren normal», sagte NASA-Sprecher Kyle Herring. Der US-Fernsehsender CNN zeigte Bilder, auf denen zu sehen war, wie beim Start des Shuttle offenbar Isolierschaum vom Tank abbrach. Die NASA äusserte sich anfangs nicht dazu. Probleme mit abbröckelndem Schaum hatten dazu geführt, dass die Arbeiten an der ISS solange unterbrochen wurden.

Der Shuttle soll am Montagmorgen um 06.46 Uhr (12.46 Uhr MESZ) an der ISS andocken. An Bord der Raumfähre sind sechs Astronauten, unter ihnen eine Frau und ein Kanadier. Sie bringen 16 Tonnen Material zur ISS, darunter zwei grosse Solarschilde, mit denen die Stromleistung der Raumstation sich verdoppeln soll. Die «Atlantis» bleibt elf oder zwölf Tage im All.

(bert/sda)

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