«Atlantis» länger als geplant im All
publiziert: Dienstag, 12. Jun 2007 / 22:49 Uhr

Houston - Wegen Reparaturarbeiten bleibt die US-Raumfähre «Atlantis» zwei Tage länger im All als ursprünglich vorgesehen. Dies gab Flugdirektor John Shannon im NASA-Kontrollzentrum in Houston in Texas bekannt.

Die NASA-Astronauten machen sich bereit für ihren Ausseneinsatz.
Die NASA-Astronauten machen sich bereit für ihren Ausseneinsatz.
5 Meldungen im Zusammenhang
Beim Start war ein Defekt am Hitzeschild des Shuttles entstanden, der vor der Landung behoben werden soll. Am linken oberen Heck ist eine Isoliermatte beschädigt worden. Eine 10 mal 15 Zentimeter grosse Ecke ist umgeknickt. Sie steht jetzt wie ein Dreieck nach oben. Wann der Hitzeschild repariert werden soll, ist noch unklar. Denkbar ist sowohl der letzte von drei geplanten Einsätzen im freien All als auch ein vierter ausserplanmässiger Einsatz.

Die Raumfähre war in der Nacht zum Samstag (MESZ) vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet und hatte am Sonntagabend an der ISS angedockt. Ihre Rückkehr ist am 21. Juni um 13.54 Uhr Ortszeit (19.54 MESZ) geplant. Der Weltraumeinsatz dauert nun insgesamt 13 Tage.

Erfolgreicher Ausseneinsatz

Einen Tag nach dem Andocken an der ISS haben zwei NASA-Astronauten in der Nacht zum Dienstag erfolgreich den ersten Ausseneinsatz im All absolviert. Während der 6 Stunden und 15 Minuten verbanden Jim Reilly und Danny Olivas unter anderem die elektrischen Anschlüsse und Datenkabel der neuen Sonnensegel mit der Raumstation. Sie schlossen nach Angaben der NASA ausserdem das Kühlsystem an.

70 m langes Sonnensegel

Vor dem Ausseneinsatz brachten die Astronauten das 17,5 Tonnen schwere Segment mit den Solarpanelen mit Hilfe eines Roboterarmes an der ISS an. Am Dienstag sollen dann die 70 Meter langen Sonnensegel automatisch entfaltet werden.

(ht/sda)

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US-Raumfähre «Atlantis».
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