Atombehörde bezeichnet Schmuggel als unmöglich
publiziert: Montag, 4. Dez 2006 / 15:26 Uhr / aktualisiert: Montag, 4. Dez 2006 / 15:50 Uhr

Moskau - Die russische Atombehörde Rosatom hat einen Schmuggel des im Land produzierten radioaktiven Metalls Polonium 210 ausgeschlossen. Mit Polonium 210 war der russische Ex-Agent Alexander Litwinenko vergiftet worden.

Pro Monat liefere Russland acht Gramm Polonium 210 an die USA. «Was weiter damit geschieht, können wir von hier aus nicht mehr kontrollieren».
Pro Monat liefere Russland acht Gramm Polonium 210 an die USA. «Was weiter damit geschieht, können wir von hier aus nicht mehr kontrollieren».
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«Die Produktion erfolgt unter schärfster Kontrolle. In Russland kann davon nichts verschwinden», zitierte die Agentur Interfax einen namentlich nicht genannten Repräsentanten der Behörde. Ein Grossteil der höchst giftigen Substanz werde in die USA und nach Grossbritannien exportiert.

Pro Monat liefere Russland acht Gramm Polonium 210 an die USA. «Was weiter damit geschieht, können wir von hier aus nicht mehr kontrollieren», sagte der Rosatom-Vertreter.

Der einzige russische Reaktor zur Gewinnung von Polonium 210 war bereits vor zwei Jahren stillgelegt worden.

Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti in der Vorwoche unter Berufung auf einen russischen Nuklearexperten bei der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Wien.

Man habe grössere Mengen Wismut auf Vorrat bestrahlt, aus dem seitdem Polonium gewonnen werde. Schon ein Millionstel Gramm des radioaktiven Metalls kann einen Menschen umbringen.

Nach britischen Medienberichten enthielt der Leichnam Litwinenkos eine 100fach tödliche Polonium-Dosis. Auf dem Schwarzmarkt hätte die Menge rund 20 Millionen Pfund (fast 45 Millionen Franken) gekostet.

(li/sda)

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