Attentäter von Nadschaf verwendeten 700 Kilogramm Sprengstoff
publiziert: Samstag, 30. Aug 2003 / 16:11 Uhr

Nadschaf - Beim Anschlag von Nadschaf sind rund 700 Kilogramm Sprengstoff verwendet worden. Das explosive Material - darunter Dynamit, Handgranaten und Granaten - sei in zwei Autos versteckt gewesen, berichteten die irakischen Behörden.

Schiitische Gläubige vor dem Grabmal Alis in Nadschaf. (Archiv)
Schiitische Gläubige vor dem Grabmal Alis in Nadschaf. (Archiv)
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Die Bombe sei mit einer Fernsteuerung ausgelöst worden, sagte der Gouverneur in Nadschaf. Bei der Explosion vor der Imam-Ali-Moschee, dem wichtigsten Heiligtum der Schiiten in Irak, kamen möglicherweise über 120 Menschen ums Leben, darunter der Schiitenführer Mohammed Bakr el Hakim.

Nach Erkenntnissen der amerikanischen Sicherheitsbehörden im Irak trägt das Attentat die gleiche Handschrift wie die Anschläge auf die jordanischen Botschaft und das UNO-Hauptquartier in Bagdad in diesem Monat.

Sowohl der Sprengstoff als auch die Machart der Anschläge deuteten auf versprengte Teile der Geheimdienste von Ex-Diktator Saddam Hussein hin, berichtete das öffentliche US-Radio unter Berufung auf das Bundeskriminalamt FBI. Beamte des FBI untersuchen in Bagdad den Anschlags auf das UNO-Hauptquartier.

Die vier Araber, die sich gemäss der irakischen Polizei zum Anschlag bekannt haben, stehen angeblich in Verbindung mit der Terrororganisation El Kaida, wie der US-Sender Fox meldete. Zwei der vier Festgenommenen stammten aus Saudi-Arabien. Weitere drei Verdächtige befänden sich auf der Flucht.

(fest/sda)

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