Für Hollande gehört Griechenland in Eurozone
Auch Frankreich pocht weiter auf spürbare Bemühungen Griechenlands
publiziert: Samstag, 25. Aug 2012 / 14:37 Uhr / aktualisiert: Samstag, 25. Aug 2012 / 16:57 Uhr
Präsident François Hollande machte Griechenland zunächst keine Hoffnung auf Lockerungen beim Sparpaket.
Präsident François Hollande machte Griechenland zunächst keine Hoffnung auf Lockerungen beim Sparpaket.

Paris - Auch Frankreich erwartet von Griechenland spürbare Anstrengungen im Kampf gegen die Krise des Landes. Athen müsse die «Glaubwürdigkeit» seiner Reformanstrengungen unter Beweis stellen, sagte der französische Präsident François Hollande nach einem Gespräch mit Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras am Samstag in Paris.

7 Meldungen im Zusammenhang
Die Frage nach einem Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone stelle sich nicht, sagte Hollande: «Griechenland ist in der Euro-Zone und Griechenland muss in der Euro-Zone bleiben.»

Die griechische Regierung müsse jedoch beweisen, dass sie entschlossen sei, ihre Ziele zu erreichen und dazu «den gesamten Weg gehen».

Zugleich müsse Athen sich bemühen, die Reformen in einer Form umzusetzen, «die für die Bevölkerung erträglich ist», sagte Hollande weiter. Samaras betonte, Griechenland werde im Euro-Raum bleiben, auch wenn «einige weiterhin gegen Griechenland» spekulierten.

«Ich glaube auch, dass wir unsere Ziele erreichen und unsere Verpflichtungen erfüllen können - das Defizit und unsere Schulden zu reduzieren sowie den begonnen Strukturwandel zu vollziehen», fügte er hinzu.

Samaras: mehr «Luft zum Atmen»

Am Freitag war Samaras in Berlin mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zusammengekommen. Auch Merkel versicherte, dass Griechenland Teil des Euroraums bleiben solle. Zugleich forderte sie die Einhaltung der Sparverpflichtungen durch Athen. Griechenland will einen Aufschub für seine strikten Sparauflagen erreichen, was in Deutschland aber weitgehend auf Skepsis oder Ablehnung stösst. Samaras hatte vor seinen Besuchen in Berlin und Paris in mehreren Zeitungen für einen solchen Aufschub geworben und «Luft zum Atmen» für sein Land gefordert.

Er versicherte zugleich, keine weiteren Finanzhilfen über das bisher zugesagte Mass hinaus in Anspruch nehmen zu wollen, und versprach den Deutschen, Griechenland werde alle bisher gewährten Kredite zurückzahlen.

(li/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Berlin/Athen - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am kommenden ... mehr lesen
Verlässt nächsten Dienstag ihren Schreibtisch für Gespräche in Griechenland. (Symbolbild)
Athen - Der massive Druck aus Europa zeigt Wirkung: Die griechische Regierungskoalition hat sich nach hartem Ringen im ... mehr lesen
Die Regierung in Athen konnte nach hartem Ringen eine Einigung finden.
Athen - Für Athen wird es ernst: Die Kontrollen der Geldgeber gehen auf die Zielgerade. Die ersten Mitarbeiter der Troika aus ... mehr lesen
Troika-Kontrolleure prüfen das Milliarden-Sparpaket.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Berlin - Die Staatschefs von Deutschland und Frankreich haben bei einem Treffen in Berlin Griechenland aufgefordert, am Sparkurs festzuhalten. Das Ziel sei weiterhin ... mehr lesen
Merkel und Hollande kamen zusammen, um u.a. ihre Haltung gegenüber dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras abzusprechen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
Im Hauptort Karyes fand eine kurze feierliche Messe statt.
Auf der Griechenlandreise  Athen - Russlands Präsident Wladimir Putin ist am zweiten Tag seiner Griechenlandreise zur Mönchsrepublik Berg Athos gepilgert. Der Berg Athos ist eine Hochburg des orthodoxen Christentums. mehr lesen 
Treffen in Athen  Athen - Russland und Griechenland setzen trotz zahlreicher Schwierigkeiten ihre Kooperation fort und wollen sie weiter ausbauen. Dies teilten ... mehr lesen
Politische Gespräche  Athen - Der russische Präsident Wladimir Putin ist am Freitag zu politischen Gesprächen in Athen eingetroffen. Ihn begleiten mehrere Minister sowie Konzernvertreter. mehr lesen  
Der Staat hält zehn Prozent an OTE. (Symbolbild)
Privatisierungspläne  Athen - Das hochverschuldete Griechenland will sich von ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -1°C 4°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Basel -1°C 6°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 0°C 6°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern -2°C 2°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel sonnig
Luzern 1°C 4°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 2°C 5°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 2°C 9°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten