Auch Kalbermatten ein möglicher Freestyle-OlympionikeFrederik Kalbermatten schaltete sich bei letztmöglicher Gelegenheit ins Olympia-Rennen ein.
(bert/Si)

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Kalbermatten erreichte die geforderte zweite Top-10-Klassierung ungefährdet. (Archivbild)
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Der Walliser meisterte im zweiten Halfpipe- Wettkampf in Leysin, wie tags zuvor bereits Therry Brunner, als Siebter die Selektionshürden. Nach dem neunten Rang im olympiawürdig besetzten Feld am Nor-Am-Cup in Breckenridge Mitte Dezember 2005 erreichte Kalbermatten in den Waadtländer Alpen nun die geforderte zweite Top-10-Klassierung ungefährdet.
Die Olympia-Hoffnungen von Sergio Berger zerschlugen sich unter den Augen der Swiss-Ski-Exponenten Gian Gilli (Chef Leistungssport) und Franco Giovanoli (Chef Snowboard) im Sprachsinn. Berger prallte in beiden Läufen jeweils nach dem ersten Sprung (Überkopf-Tricks) auf die Oberkante der Superpipe.
Nominationen ungewiss
Interessant wird sein, wie Swiss Ski die beiden Kräftemessen in Leysin im Vergleich mit den bisherigen Weltcup-Wettkämpfen gewichten wird.
Wird Therry Brunners zweiter Rang in Abwesenheit der meisten Topcracks am Donnerstag gleich gewertet wie die beiden Top-10- Klassierungen von Gian Simmen, Markus Keller und Kalbermatten in anderen Rennen?
Oder wird gar die Möglichkeit in Betracht gezogen, Andrea Schuler an den Olympischen Spielen trotz vier Finalqualifikationen (=Top 6) durch einen vierten Mann zu ersetzen?
Einen ersten Aufschluss über Spekulationen könnte die Sitzung der Verantwortlichen von Swiss Ski am kommenden Montag geben. An dieser werden in Diskussionen mit den Disziplinentrainern aus dem aus 20 Personen bestehenden Kandidatenkreis diejenigen 16 Athletinnen und Athleten nominiert, die anschliessend dem Ausschuss von Swiss Olympic zur Selektion für Torino 2006 vorgeschlagen werden.
Pesko verpasst Hattrick
Manuela Pesko strebte nach den Siegen in Kreischberg und im ersten Wettkampf in Leysin den «Hattrick» an. Das Vorhaben der formstarken Bündnerin wurde aber von Paulina Ligocka zunichte gemacht.
Ligocka zeigte einen in Frauenkonkurrenzen selten gesehenen Überkopftrick (Haakon-Flip), der der Polin den ersten Weltcup-Sieg eintrug. Für die Olympia-Hauptprobe hatte Pesko angekündigt, einen kürzlich einstudierten Trick vorzuführen.
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