Auch Schweizer Polizei arbeitet im Fall Annecy mit
publiziert: Samstag, 8. Sep 2012 / 13:15 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Sep 2012 / 16:07 Uhr
Nach der Bluttat bei Annecy hilft die Schweizer Polizei bei der Fahndung. (Symbolbild)
Nach der Bluttat bei Annecy hilft die Schweizer Polizei bei der Fahndung. (Symbolbild)

Annecy - Nach der Bluttat bei Annecy haben die französischen Ermittler die Polizei in den Nachbarländern um Hilfe gebeten. Die Schweizer und die italienische Polizei sei mobilisiert worden, um nach der Täterschaft zu fahnden, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Eric Maillaud.

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Die Ermittler hätten um Mithilfe der Nachbarländer gebeten, sagte Maillaud am Samstag dem Fernsehsender I-Télé. Die Schweiz sei nur eine Autostunde vom Tatort entfernt, Italien eineinhalb Stunden, begründete er den Entscheid.

Wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab, reisten am Samstag vier französische Polizisten zu Ermittlungen nach London. Der Bruder des getöteten Mannes habe gegenüber der britischen Polizei gesagt, in seiner Familie habe es keinen Streit gegeben, hiess es. Am Freitag hatte Maillaud von einem Streit zwischen dem Familienvater und einem Bruder um Geld berichtet.

Nur die zwei Töchter haben überlebt

Der aus dem Irak stammende Mann, seine Frau und vermutlich ihre Mutter waren am Mittwoch in ihrem Auto auf einem Waldparkplatz in der Nähe von Annecy in Ostfrankreich erschossen worden. Auch ein Velofahrer, der offenbar zufällig vorbeikam, wurde getötet.

Nur die beiden kleinen Töchter der britischen Familie überlebten das Blutbad: Die Vierjährige blieb körperlich unverletzt, weil sie sich unter der Leiche ihrer Mutter versteckte. Ihre siebenjährige Schwester erlitt Schädelfrakturen und liegt weiterhin in einem künstlichen Koma.

(knob/sda)

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